Der Spaceburger – powered by Ardbeg in Space

Lokführer, Koch, Tierarzt oder Geheimagent? Der kleine Alex wollte Astronaut werden. Laut seinen Eltern war das aus diversen Gründen leider nicht möglich, was ihn in eine tiefe Krise stürzte, die in Software-Entwickler mit Foodblog im Nebenerwerb endete.

Space Burger mit Ardbeg Ten

Sechs… Waagerecht angegurt, so fest es geht, sitzt du im Sessel. Fünf… Das Rumpeln beginnt, kaum mehr Blut in deinen Beinen. Vier… Es dröhnt, ächtzt, knackt und knarzt um dich herum. Drei… Dein Herz setzt ein, zwei Schläge aus. Zwei… Eins… Lift-Off. Kein Zurück mehr, Millionen Liter Treibstoff beschleunigen dich auf zigfache Schallgeschwindigkeit… So stelle ich mir das vor, unterwegs zur Raumstation – und im besten Fall stellt das auch der erste Biss in den Space Burger mit dir an: Er steht vor dir, Speichel beginnt zu fließen, du riechst den rauchigen Speck, schmeckst seine karamellige Kruste, die leise zwischen deinen Zähne zerbricht. Der torfige Geschmack des Single Malt überrascht dich zuerst, du grinst, nickst und beisst feste zu. Die cremige Kaffee-Mayonaise lullt deine Geschmacksnerven ein und schon werden sie von der saftigen Säure des Kürbischutney wieder befreit und vom knackigen Ruccola erfrischt.

Whisky candied Bacon

So oder ähnlich muss sich für Buzz Aldrin der erste Bissen nach der Rückkehr vom Mond angefühlt haben. Das Thema Astronauten-Nahrung ist ja von Haus aus eher belastet und ein Burger aus der Tube kann noch so liebevoll püriert sein – Genuss stellt sich da keiner ein. Ein Experiment ganz anderer Natur veranstaltete Ardbeg, als die Whisky Destillerie ein Fass zur Internationalen Raumstation schickte um die Reifung ihres Single Malt unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit zu testen.

Space Brioche Burger Buns

Recht bald nach der ersten Mondlandung musste sich die Raumfahrt der Sinnfrage stellen und hatte keine Antwort parat, die über die Begeisterung für Abenteuer und den tief in der amerikanischen Seele verankerten Entdeckerdrang hinausging. Was sollte man nach einem Auto auch noch auf den Mond schicken? Dabei wäre ein Fässchen mit Gerstenbrand sicher eine Möglichkeit gewesen der jungen Raumfahrerei ihr männliches Gesicht zurückzugeben. Ein Glück, dass eine kleine Brennerei an der schottischen Küste nun die Tür zum All, im Namen des Genusses wieder weit aufgestoßen hat. Am 12. September diesen Jahres kehrte die Kapsel wohlbehalten zur Erde zurück. Dieses Ereignis feiert Ardbeg mit dem Launch der neuen Edition „Supernova“. Was noch so alles passiert, zwischen der Schottischen Küste und dem Mond, lest ihr jetzt auf der unterhaltsamen Webseite zur Aktion Ardbeg in Space. (Aktuell gibt es eine Alien-Invasion!)

Der Spaceburger

Für 4 Spaceburger

  • 4 Space Brioche Burger Buns nach diesem Rezept. Für die Mondfarbe kommen vier Kohletabletten, fein gemörsert, in den Teig.
  • 4 Beefy Burger Patties nach diesem Rezept
  • 8 Scheiben Cheddar
  • 1 handvoll Ruccola

Für den Whisky Candied Bacon

  • 8 Scheiben Bacon – vom Metzger dicker schneiden lassen (ca. 4mm)
  • 4 EL Ardbeg Ten
  • 8 EL brauner Zucker
  1. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Gitterrost mit Alufolie bespannen und Baconscheiben darauf verteilen
  3. Mit einem Pinsel den Whisky auf den Baconscheiben verteilen
  4. Je ein EL Zucker auf einer Scheibe Bacon verteilen
  5. Für ca. 20 Minuten auf Sicht backen und aufpassen, dass der Bacon nicht verbrennt

Für das schnelle Kürbis-Chutney

  • 1/2 Glas eingelegter Kürbis
  • 1 Schalotte
  • 4 EL Ahornsirup
  • Öl zum braten
  1. Den Kürbis etwas feiner würfeln – ca. 0,5 cm
  2. Die Schalotte fein Würfeln und im heißen Öl etwas Farbe bekommen lassen
  3. Ahornsirup dazugeben und unter ständigem Rühren so lange einkochen, bis er dicke Blasen wirft.
  4. Topf vom Herd ziehen und die Kürbiswürfel unterrühen, nicht mehr kochen.

FÜr die Kaffee-Mayonnaise

  • 150 ml Sesamöl
  • 50 ml Milch
  • 1 EL fein gemahlenes Kaffeepulver
  • 2 EL Tomatenessig (alternativ weißer Balsamessig)
  • 1 TL Puderzucker
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL geräuchertes Meersalz
  1. Milch und Sesamöl in ein hohes Gefäss geben und mit dem Pürierstab auf höchster Stufe emulgieren – die Masse sollte ziemlich schnell sehr fest werden, dann sofort aufhören zu pürieren. Die restlichen Zutaten unterheben und abschmecken.

Patties braten, Buns toasten und nach obigem Bild zusammenbauen – auf Alufolie darf verzichtet werden ;-)

Spaceburger im Anschnitt mit Ardbeg Ten

Dieser Artikel entstand im Auftrag von Ardbeg zur Promotion der Aktion Ardbeg in Space.

Farfalle mit Erbsen, Chili, Speck und Minze

Der Sommer gibt nochmal Gas dieses Wochenende. Grund genug eines unserer liebsten Sommergerichte auf die Tageskarte zu setzen. Erbsen gibt´s noch auf dem gut sortierten Wochenmarkt, Chilis haben grade Hochsaison und Minze steht doch heutzutage auf jedem Fensterbrett.

Hart chillen ist dieses Wochenende nochmal angesagt, alles andere kann liegen bleiben für die dunklen, nebligen Herbsttage. Am besten gleich heute das Nötigste einkaufen, Samstag morgen (früh!) auf den Markt, vielleicht noch ne Limo machen, Eis, am frühen (die Sonne ist um sieben weg) Abend den Grill anfeuern und die letzten Kohlen verfeuern, eingefrorene Würste und Steaks aufbrauchen und im Weinkeller Platz für den Roten machen. So schön wird´s erst wieder nächsten Herbst. Deshalb gilt für den Sonntag ein ähnliches Programm. Länger schlafen, länger frühstücken, gerne mit gutem Sekt und dann leicht beschwipst in den Tag schunkeln. Und wehe ich erwische einen beim Rasenmähen!

Farfalle mit Erbsen, Chili, Minze und Speck

Die Farfalle kann man dann immernoch am Montag machen – ich schick nur heute schonmal das Rezept raus, damit ihr das auf den Einkaufszettel packen könnt. Für den Fall, dass das Bild noch nicht Motivation genug ist: Erbsen und Minze – müssen wir nicht drüber sprechen. Ei und Sahne gehen eine üppig cremige Liason mit den Farfalle ein, die in jedem Winkel Platz dafür haben. Würziger Speck und scharfe Chilis, dazu noch ein Glas Rose – wenn ich´s mir recht überlege vielleicht doch was für Sonntag Abend…

Minze

Rezept für Farfalle mit Erbsen, Minze und Speck

Frei interpretiert aus Chili. Die andere kulinarische Bibliothek mit über 80 Rezepten Für 4 Personen:

  • 500g Farfalle
  • 150g Erbsen
  • 2 Eier (L)
  • 200ml Sahne
  • 1 Chili
  • Salz
  • 12 Scheiben Speck
  • 2 Zweige Minze
  • geriebener Parmesan
  1. Die Farfalle in reichlich Wasser nach Packunsanweisung bissfest kochen. Gut 2 Minunten vor Ende der Garzeit die Erbsen ins Nudelnwasser geben und mitblanchieren.
  2. Die Chili entkernen und fein hacken. Mit Sahne und Ei verquirlen und Salzen.
  3. Speck in Streifen schneiden und in einer großen Pfanne knusprig braten.
  4. Die Erbsen-Farfalle abgießen und kurz unter kaltem Wasser abbrausen. Etwas, was ich unter anderen Umständen nie tun würde. Mischt man aber die noch sehr heißen Nudeln direkt mit der Sahne-Ei-Mischung, gerinnt diese sofort und das Gericht sieht aus wie Nudeln mit Rührei.
  5. Die Erbsen-Farfalle zum Speck geben und die Sahne-Ei-Masse unterrühren. Vorsichtig erhitzen und rühren, bis die Sauce merklich eingedickt, aber noch nicht geronnen ist.
  6. Minzeblätter in feine Streifen schneiden und über die Farfalle geben, mit geriebenem Parmesan bestreuen.

Kürbis-Guacamole und Rote Bete Chips

Ein gut gemeinter Ratschlag, den man Übergewichtigen gerne mit auf den Weg gibt ist: Belohne dich nicht mit Essen, du bist schließlich kein Hund.

Funktioniert super bei mir, wie die meisten gut gemeinten Ratschläge. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob es ein guter Tag war, voller Erfolge, abgehakter Todos und glücklicher Ehefrau. Oder ein Tag, verschwendet auf Facebook und den geteilten Weiten des Netzes. Es muss nicht mal jemand mit der Tüte Nachos vor meiner Nase herumwedeln, nicht mal ein Knistern braucht es: Manchmal schlägt die Junkfood-Amnesie einfach unangekündigt zu – dann brauche ich zwei Avocados und rühre als Alibi eine Guacamole zusammen (gesund) und ersäufe eine Tüte überwürzter, glutamatverseuchter Chips darin.

Kürbis-Guacamole und Rote Bete Chips

Neulich in meiner (imaginären) Entzugsklinik – die meinen es da auch alle nur gut – saßen wir im Kreis und haben uns von tollen Rezepten erzählt, gesunde Alternativen und so. Knäckebrot, vegane Linsencreme, Verzicht ganz allgemein und ich dachte mir: Alter, so kann das doch nicht weitergehn. Ich hatte Glück: Zwei Bier lagen in der Null-Grad-Schublade. Aber keine Chips und wenn man mal spontan perfekt gereifte Avocados braucht… Aber ein Kürbis lächelte mich mit seiner eingeritzten Fratze an und ich spürte langsam, wie ich der Junkfood-Amnesie Herr werden könnte. Matscht man einen gegarten Kürbis zusammen, hat er die Konsistenz einer reifen Avocado – und das so schnell (ca. 15 Minuten) und oft und zu jeder Tages- und Nachtzeit, wie man’s eben braucht. Fehlten nur noch die Chips, und alles, was vom Vorrat in dünne, runde Scheiben geschnitten werden konnte waren: Rote Bete. Dank der lieben Dani, einer unerschöpflichen Quelle kreativer, frischer Rezeptideen, wusste ich auch schnell, wie aus der roten Knolle knusprige Ersatzbefriedigung wird:

Rezept für Kürbis-Guacamole und Rote Bete Chips

Für Zwei zum Knabern

  • 5 Knollen Rote Bete, geschält
  • 3 EL Olivenöl
  • Meersalzflocken
  • 1/2 mittelgroßer Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 2 Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenessig (alternativ milder Weißweinessig)
  • Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel, geräucherte Paprika
  1. Die Rote Bete in möglichst dünne Scheiben schneiden. Meine waren vermutlich etwas zu dick, was die Garzeit auf gefühlte 3 Stunden verlängerte. Hier sind weiter Experimente von Nöten. Das Endergebnis hat aber überzeugt und war die Zeit wert.
  2. Ofen auf 140 Grad Umluft vorheizen.
  3. Rote Bete mit dem Olivenöl mischen, so dass alle Scheiben mit Öl überzogen sind.
  4. Scheiben auf 2 Backbleche verteilen und im Ofen ca. 30 Minuten garen. Die Ränder der Bete kräuseln sich nach oben, es sollte keine Flüssigkeit mehr darauf stehen. Richtig knusprig werden sie erst beim trocknen. Ich habe meine Rote Bete dann bei niedrigerer Temperatur (100 Grad) und einem Spalt offener Ofentür getrocknet. Das hat eine gute Stunde gedauert.
  5. Ofen wieder auf 200 Grad hochfahren.
  6. Den Kürbis in der Zwischenzeit in ca. 4cm große Würfel schneiden, auf dem Backbleck verteilen und ca. 15 Minuten garen, bis die Würfel weich sind.
  7. Kürbiswürfel mit Tomaten, Knoblauch, Essig und Öl grob pürieren.
  8. Schalotten fein würfeln und unterheben.
  9. Mit den Gewürzen abschmecken.

Flammkuchen mit Pfifferlingen

“Du Papa!? Warum sagt der Mann mit dem komischen Hut und dem Schnurrbart tarte flambée zu der Pizza?” – Fragen auf die einen auch beim Partnerabend niemand vorbereitet. Dabei gibt es sicher nach der Geburt noch genügend Situationen, in denen Mann unkontrolliert zu hecheln beginnt.

Dabei stelle ich es mir nicht zu kompliziert vor, dem Kind die Sache mit dem Flammkuchen zu erklären. Gut, ursprünglich hat man Flammkuchen gebacken, um die erste Hitze des angefeuerten Holzofens nutzen zu können. Das Brot wäre verbrannt, weshalb man einfach etwas vom Teig dünn ausrollte, Saurrahm darauf verteilte, Speck und Zwiebeln drüber und ab in die Glut. Da früher immer alle irgendwie beschäftigt waren, muss das ein willkommener Gruß aus dem Ofen (sozusagen) gewesen sein. Dazu ein Humpen Bier und der nächste Hektar pflügte sich wie von alleine. Heute verhält sich die Situation aber anders: Erst muss der Ofen bis über seine Grenzen hochgefahren werden und die Resthitze hängt hinterher stundenlang im Passivhaus fest. Pflügen muss auch niemand mehr, womit wir wieder beim Thema Gürtelüberhang wären. Trotzdem längst kein Grund auf seinen Flammkuchen zu verzichten.

Flammkuchen mit Pfifferlingen

Noch so eine Sache, die in den nächsten ein, zwei Generationen aussterben wird, ist das Wissen um die Pilze im Wald. Wobei, bei mir ist dieses Wissen schon ausgestorben. Ich kann nur die Pilze auf dem Wochenmarkt auseinanderhalten und noch nicht mal dort mit Gewissheit (Kräuterseitling vs. Steinpilz anyone?). Aber essen tu ich die kleinen Dinger unheimlich gerne, weshalb ich mir auch ein Hütchen gefreut habe, als mir mein Schwager am Wochenende ein randvolles Körbchen Pfifferlinge überreichte. Neben einem nur für private Anlässe festgehaltenen Nudelgericht, wurde aus dem zweiten Drittel des großzügigen Geschenks dieser blechgroße Flammkuchen, von dem mittlerweile auch der ungeborene Nachwuchs sein Stückchen einfordert.

Flammkuchen mit Pfifferlingen

Flammkuchen mit Pfifferlingen

  • 250 g Mehl. Eigentlich Weizenmehl, hier eine Variante mit Resten, also 140g helles Dinkelmehl und 110g Weizenvollkornmehl. Dazu ein Löffel Sauerteigansatz, den es nicht braucht, der aber auch nicht schadet.
  • 125g Wasser
  • 2 EL Öl
  • 1 TL Salz (mindestens)
  • Ein Becher Crème fraîche
  • 2 EL Milch
  • Schwarzer Pfeffer, Salz, Muskatnuss
  • 150 g Speck
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 handvoll Pfifferlinge
  1. Die Pfifferlinge putzen – das macht der Papa mit der Salatschleuder: Erst abbrausen, dann mit einem EL Mehl und reichlich Wasser schleudern. Korb aus der Schleuder heben, abbrausen, mit klarem Wasser erneut schleudern, abbrausen, trocken schleudern und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Restlichen Waldboden entfernen. Schwarze Stellen an den Pilzen wegschneiden.
  2. Ofen auf höchster Temperatur vorheizen.
  3. Aus Mehl, Wasser, Öl und Salz einen glatten Teig kneten, in Folie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Crème fraîche mit der Milch glattrühren und (sehr) kräftig mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss abschmecken.
  5. Speck in Streifen, Zwiebeln in Ringe schneiden.
  6. Teig sehr dünn ausrollen und 3 Minuten vorbacken, dann suppt der Teig nicht so schnell durch.
  7. Creme Fraiche, Speck, Pilze und Zwiebeln auf dem Teig verteilen und fertig backen, bis die Zwiebeln Farbe angenommen haben (ca. 10 Minuten).

Lammcarrée aus dem Ofen mit Rosmarin-Honig-Jus und weißer Knoblauch-Emulsion

Kulinarische Erinnerungen gehören mit zum Schönsten, was man sich aus dem Urlaub mit nach Hause bringen kann. Und damit meine ich jetzt nicht die Flasche Wein, die beim Sonnenuntergang am Strand so gut geschmeckt hat, sondern eher die Geschmäcker, die sich fest im Hirnstamm festsetzen und einen dann völlig unerwartet im Nu wieder zurück in den Urlaub katapultieren. Das kann passieren, wenn man frisch gehackten Knoblauch in heißes Olivenöl wirft, oder Schalotten, die in Salzbutter schwitzen mit Weißwein ablöscht. Der Duft steigt auf, die Augen gehen zu und schon spürt man den Sand zwischen den Zehen, die Sonne auf der Haut, den Duft nach Salzwasser in der Nase und die Freiheit im Kopf, grade nichts besseres zu tun zu haben, als den Moment hier und jetzt zu genießen.

Lamm-Karree mit Knoblauch-Emulsion und Rosmarin-Jus

So ähnlich ging es mir bei der weißen Knoblauch-Emulsion aus diesem Rezept. So simpel wie umwerfend köstlich. Einige Knoblauchzehen werden immer wieder in Milch aufgekocht, püriert und einreduziert. Dabei karamelisiert der Milchzucker leicht, unterstreicht den würzigen Knoblauch und mit etwas Meersalz und Phantasie spürt man dem Urlaub in Spanien nach. Die kräftige Rosmarin-Jus mit einem Schuss Sherry tut ihr übriges und ein zartes rosa Lamm geht eigentlich immer. Die Idee für dieses Rezept stammt vom Restaurante Portomarin in Hamburg und ist Teil des kostenlosen eCookBooks „Schmackhafte Erinnerungen“, das Bravofly auf seiner Webseite veröffentlicht hat, mit dem Ziel die kulinarischen Urlaubserinnerungen für jeden am heimischen Herd wieder nachfühlbar zu machen. Eine schöne Idee, die ich gerne unterstütze. Neben diesem Ausflug nach Spanien, finden sich weitere Rezepte aus Italien, der Türkei, Österreich, Frankreich, Griechenland und den USA im Kochbuch, das im PDF Format vorliegt. Viele der Rezepte wurden von in Deutschland ansässigen Restaurants, die die jweilige Länderküche beherrschen, beigesteuert.

Lammcarrée aus dem Ofen mit Rosmarin-Honig-Jus und weißer Knoblauch-Emulsion

ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN

Für das Lamm und den Rosmarin-Honig-Jus:

  • 4 Lammcarrée à 500g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 EL. Olivenöl
  • 3 TL Honig
  • 12 Rosmarinzweige
  • 3 EL PX-Sherry
  • 150 ml Demi-Glace (aus dem Glas)
  • Pfeffer aus der Mühle, Salz

Für die Knoblauch-Emulsion:

  • 6 Knoblauchzehen
  • 300 ml Vollmilch
  • Salz
  1. Fleisch waschen,trocken tupfen und parieren. Evtl. noch vorhandene Fleischreste an den Rippenknochen sauber abschaben.
  2. Die Demi-Glace im Topf kurz aufkochen lassen, Honig, PX-Sherry und sieben Rosmarinzweige dazu geben, noch einmal aufkochen und auf kleiner Flamme etwas ziehen lassen.
  3. Das Ganze durch ein feines Sieb streichen und warm stellen.
  4. Die Lammcarrées in der Pfanne mit Olivenöl, einem Rosmarinzweig und einer ganzen gehäuteten Knoblauchzehe von allen Seiten anbraten. Das Fleisch nun salzen und pfeffern und im vorgeheizten Backofen auf dem Blech bei 200°C ca. 8 Minuten weiterbacken.
  5. Die Milch mit den gehäuteten ganzen Knoblauchzehen vier Mal aufkochen. Das Ganze mit einem Mixer pürieren und durch ein feines Sieb geben. Leicht salzen und evtl. noch auf kleiner Flamme ein wenig eindicken lassen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Kurz mit dem Handmixer im Topf emulsionieren.
  6. Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und in zwei Hälften schneiden. Einen Saucenspiegel auf die warmen Teller geben und je zwei Lammcarrée-Hälften mit verschränkten Rippen darauf anrichten.
  7. Den Rosmarin-Honig-Jus mit der weißen Knoblauch-Emulsion verzieren. Jeden Teller mit einem Rosmarinzweig dekorieren.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit Bravofly und spiegelt meine persönlichen Gedanken zur Urlaubsküche und Meinung zum präsentierten Rezept wieder.