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Kürbis-Guacamole und Rote Bete Chips

Ein gut gemeinter Ratschlag, den man Übergewichtigen gerne mit auf den Weg gibt ist: Belohne dich nicht mit Essen, du bist schließlich kein Hund.

Funktioniert super bei mir, wie die meisten gut gemeinten Ratschläge. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob es ein guter Tag war, voller Erfolge, abgehakter Todos und glücklicher Ehefrau. Oder ein Tag, verschwendet auf Facebook und den geteilten Weiten des Netzes. Es muss nicht mal jemand mit der Tüte Nachos vor meiner Nase herumwedeln, nicht mal ein Knistern braucht es: Manchmal schlägt die Junkfood-Amnesie einfach unangekündigt zu – dann brauche ich zwei Avocados und rühre als Alibi eine Guacamole zusammen (gesund) und ersäufe eine Tüte überwürzter, glutamatverseuchter Chips darin.

Kürbis-Guacamole und Rote Bete Chips

Neulich in meiner (imaginären) Entzugsklinik – die meinen es da auch alle nur gut – saßen wir im Kreis und haben uns von tollen Rezepten erzählt, gesunde Alternativen und so. Knäckebrot, vegane Linsencreme, Verzicht ganz allgemein und ich dachte mir: Alter, so kann das doch nicht weitergehn. Ich hatte Glück: Zwei Bier lagen in der Null-Grad-Schublade. Aber keine Chips und wenn man mal spontan perfekt gereifte Avocados braucht… Aber ein Kürbis lächelte mich mit seiner eingeritzten Fratze an und ich spürte langsam, wie ich der Junkfood-Amnesie Herr werden könnte. Matscht man einen gegarten Kürbis zusammen, hat er die Konsistenz einer reifen Avocado – und das so schnell (ca. 15 Minuten) und oft und zu jeder Tages- und Nachtzeit, wie man’s eben braucht. Fehlten nur noch die Chips, und alles, was vom Vorrat in dünne, runde Scheiben geschnitten werden konnte waren: Rote Bete. Dank der lieben Dani, einer unerschöpflichen Quelle kreativer, frischer Rezeptideen, wusste ich auch schnell, wie aus der roten Knolle knusprige Ersatzbefriedigung wird:

Rezept für Kürbis-Guacamole und Rote Bete Chips

Für Zwei zum Knabern

  • 5 Knollen Rote Bete, geschält
  • 3 EL Olivenöl
  • Meersalzflocken
  • 1/2 mittelgroßer Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 2 Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenessig (alternativ milder Weißweinessig)
  • Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel, geräucherte Paprika
  1. Die Rote Bete in möglichst dünne Scheiben schneiden. Meine waren vermutlich etwas zu dick, was die Garzeit auf gefühlte 3 Stunden verlängerte. Hier sind weiter Experimente von Nöten. Das Endergebnis hat aber überzeugt und war die Zeit wert.
  2. Ofen auf 140 Grad Umluft vorheizen.
  3. Rote Bete mit dem Olivenöl mischen, so dass alle Scheiben mit Öl überzogen sind.
  4. Scheiben auf 2 Backbleche verteilen und im Ofen ca. 30 Minuten garen. Die Ränder der Bete kräuseln sich nach oben, es sollte keine Flüssigkeit mehr darauf stehen. Richtig knusprig werden sie erst beim trocknen. Ich habe meine Rote Bete dann bei niedrigerer Temperatur (100 Grad) und einem Spalt offener Ofentür getrocknet. Das hat eine gute Stunde gedauert.
  5. Ofen wieder auf 200 Grad hochfahren.
  6. Den Kürbis in der Zwischenzeit in ca. 4cm große Würfel schneiden, auf dem Backbleck verteilen und ca. 15 Minuten garen, bis die Würfel weich sind.
  7. Kürbiswürfel mit Tomaten, Knoblauch, Essig und Öl grob pürieren.
  8. Schalotten fein würfeln und unterheben.
  9. Mit den Gewürzen abschmecken.
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Betis semper est

Die Rote Bete. Sie kam mit den Römern nach Mitteleuropa. Is klar, aber wie darf man sich das vorstellen? Hannibal und 37 Elefanten folgt im Gleichschritt die Armee der Roten Beete? Auf ihren stummeligen Beinen, den unsymmetrisch runden Birnenbauch vor sich herschiebend, während die lange rot-grüne Mähne lässig im Wind weht? Vielleicht sah unser Gemüse früher schnittiger aus und die Beine sind erst verstummelt, als der Römer sie in genügsame Mitteleuropäische Erde pflanzte. Vielleicht ist die Bete erst dann dick und rundlich geworden. Ein Schicksal das mittlerweile vielen Mitteleuropäern droht.

In Orange-Gin-Wacholder gebeizter Lachs. Filetierte Grapefruit an Rote Bete Carpaccio mit frischem Rucola. Die Zeiten sind vorbei – heute alle eher so: Bete.Grapefruit.Rucola.Lachs. Da kann man sich den Weg auf der Geschmacks-Landkarte selber ausmalen: Im Süden geht´s los mit der erdig-süßen Bete, die sogleich vom bitterschaffen Rucola gebissen und der fruchtigen Säure aus der Grapefruit in den Himmel gehoben wird. Als Wegzehrung der Lachs. Der lag zwei Tage auf einem Bett aus gingetränkten Orangenscheiben, das Fleisch eingerieben mit einer Mischung aus Salz, Honig, schwarzem Pfeffer und Wacholder.

Apropos Landkarte. Schon gewusst, dass die Rote Bete aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse stammt. Treffen sich zwei Mantafahrer am Gemüseregal… Muahahahahaa…

Oder hier: Bete.Rucola.Ente. Fehlt eindeutig die Frucht, kann man aber mit einem süßlicheren Dressing in den Griff kriegen. Aber wie bringt man eine Entenbrust so wunderschön auf den Teller? Rückwärts braten? Sous Vide? Das Fett einschneiden, nicht ins Fleisch schneiden, in der knallheißen Pfanne die fette Seite kross bräunen, zwei Minuten auf der anderen Seite weiterbraten. In den Ofen schieben. So 140 Grad. Fernsehkochmäßig drauf rumdrücken, nebenbei der halbverhungerten, umstehenden Familie am Handballen die Sache mit dem Drucktest erklären, den Kommentar das sei kein Steak mit einem beleidigten Blick quittieren, aufschneiden und ein dickes Endstück mit einem Happs im Mund verschwinden lassen. Überlegen lächeln.

*Der Titel… Ob es wirklich das bedeutet, was der Google Übersetzer mit anbot? Kommentare?

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Nördlich von hier

Das ist aber ein schönes Buch, denke ich, streichle ihm über den Rücken, und lasse einmal, wie im Daumenkino, die Seiten vorüberfliegen. Das riecht aber noch sehr neu, sagt sie und meint damit natürlich, dass das Buch nicht nur schön aussieht, sondern auch gut duftet.

Dreieinhalb Wochen Urlaub hab ich grade hinter mir, als ich von einem Segeltrip vor der Schwedischen Westküste heimkehre. Ungefähr drei Tage Traumwetter haben die Schweden im Jahr, erzählen sie uns, und wir haben so viel Glück, dass wir genau die jedes Jahr erwischen. Wobei es Nachts schon ein bisschen frisch war und mittlerweile kann man den Herbst auch schon riechen, wenn man Abends den Sommer aus den Zimmern lüftet.

Auf dem Pass, oder Frühstückstisch, je nach Laune, wartet ein Päckchen vom Mairisch Verlag mit lieben Grüßen von Stevan auf mich und wie durch Zufall schlägt sich das Buch an der Stelle einer Geschichte aus Krolleby, das eigentlich Knalleberg heißen sollte, was aber eine andere Geschichte ist, auf. Und so mischt sich die aufkommende Herbstmelancholie mit einer Geschichte aus dem verschneiten Norden Schwedens, Träumen von der Softeismaschine und einem Rezept mit Speck, Hack und Roter Bete, gebutterten Erbsen und Pilzesauce:

Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, dass Menschen, die keine Macken haben, seltsam sind. Deswegen pflege ich meine Macken wie Andere ihren geleasten Neuwagen. Zum Beispiel lese ich Blog-Posts oder Kommentare von Kollegen aus den Nachbarländern immer mit eingebildetem Akzent. Zorra und Roberts Beiträge in Schweizerdeutsch, Katha in breitem Österreichisch, Micha liest sich Französisch und ihr solltet mal meinen Claudio im Italo-Schweizerdeutsch hören! Natürlich sprechen die alle (außer mir selbst – von der Mosel ins Schwäbische, beides keine sprachlichen Kompetenzzentren) akzentfreies Hochdeutsch, aber man liest sich ja gewissermaßen selbst vor und das soll keinesfalls langweilig werden. Was ich aber doof finde ist, wenn ich Akzent lesen muss – und so geschah es, dass Stevans Erstling erstmal keine großen Begeisterungsstürme hervorrief, startet doch gleich die erste Geschichte mit der Story eines grillenden Griechen in seinem Schrebergarten. Jetzt hab ich den aber kennengelernt, die Geschichte nochmal und nochmal gelesen und seitdem sind die ersten Seiten des Buches voller Flecken. Vollgeheult, so hab ich lachen müssen. Ganz groß, wie Stevan den Griechischen eingefangen hat. Dazu empfehle ich dringend einen Besuch im Dionysos mit anschließender Lektüre! (Mal gespannt was Schlaraffenland da noch für Überraschungen bereit hält)

Das Buch ist also schön, die Geschichten machen Spaß – bleiben die Rezepte. Während mit den meisten Rezeptschreibern die deutsche Gründlichkeit durchgeht, wird bei Stevan geknistert, beschöpft, untergeschlagen, gesetzt, begossen, gemengt, gestreut, gestückelt, zusammengeschoben, verrieben, zerrieben und entstrunkt. Die Zutaten sind mal tropfnass, die Sauce dicklich schaumig. Lese ich die Rezepte, sehe ich das Gericht vor meinem inneren Auge entstehen. Das macht allerdings nur Spaß, wenn man grade keinen allzu großen Hunger hat oder sich fern jeder Küche aufhält ;-)

Monsieur, der Hummer und ich, lag bei mir wochenlang nur herum, bis es eines Abends mit ins Bett durfte. Ich konnte die Augen erst zumachen, als das Buch zu Ende gelesen war. Ein Fehler, der mir mit Schlaraffenland nicht mehr passieren wird. Schließlich handelt es sich hier nicht um Fastfood. Schlaraffenland darf ins Küchenregal und immer wenn mir danach ist, letzten Samstag nach dem Frühstück z.B., dann lese ich eine Geschichte – auch wenn ich danach schnell zum Einkaufen muss.

Stevan Paul
Schlaraffenland
Ein Buch über die tröstliche Wirkung von warmem Milchreis, die Kunst, ein Linsengericht zu kochen, und die Unwägbarkeiten der Liebe

Infos zum Buch – mairisch Verlag
4. September 2012
Hardcover in Feinleinen
192 Seiten | 18,90 €

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Rote Bete Gnocchi

Gnocchi! Leckere Kartoffelklöschen mit saucengierigen kleinen Rillen. Im Besten Fall schön fluffig, im schlimmsten Fall muss man darauf achten, dass es einem vom Rückschlag nicht den Kiefer ausrenkt, wenn man zu feste auf eine flummiartige Teigmasse beisst. Ein wenig Übung brauchen gute Gnocchi schon – oder ein gutes Rezept. Wenn ich irgendwas zum ersten Mal ausprobiere und ein Rezept dazu ergoogle freue ich mich immer sehr, wenn ich dabei auf Chili und Ciabatta stoße. So auch dieses Mal, als ich mich auf die Jagd nach einem Rezept für Rote Beete Gnocchi machte.

Und das kam so – schöne Rote Bete auf dem Markt. Dann im Kühlschrank. Dann so: Was mach ich denn jetzt damit? Neuerdings klick ich dann bei Foodpairing rum. Robert hat eine schöne Einführung geschrieben, die einem einen tollen ersten Überblick gibt und erahnen lässt, welche Möglichkeiten sich einem dort so bieten: Ausgehend von Gekochte Rote Beete kam dann: Schwarztee, Szechuanpfeffer, Ingwer, Grey Goose Wodka, Ingwer, Olivenöl, Orange, Roggenbrot Croutons, Wermut, Fischsauce und Balsamessig. Genau…

Soweit so ungewöhnlich. Wobei – Croutons zu Roter Bete sind ja nix neues für uns – gab´s zum Blog-Geburtstag und Silvester schonmal. Check. Da gab´s auch eine süß/scharfe Beilage in Form von Wasabi-Honig-Sphären. Also den Ingwer kandieren. Check. Gekochte Rote Beete gibt´s in Form von Gnocchi, die schwenk ich dann durch Olivenöl. Check. Und aus dem ganzen Rest zauber ich einfach ne Sauce. Schwarztee-Sauce. Check. Check ;-)

Also Schwarztee kochen, mit Wermut und etwas Orangensaft einkochen, mit Szechuanpfeffer, Fischsauce und Balsamessig abschmecken. Speisestärke mit Wodka anrühren und die Sauce damit abbinden und nicht vergessen die Herdplatte runterzuschalten, dann brennt einem beim Anrichten auch nicht die eingedickte Sauce an. An für sich schmeckte die Sauce nicht schlecht – richtig gut war´s in der Kombination mit Gnocchi und einem Stückchen Ingwer. Aber wer will sich schon immer alles zusammen auf die Gabel stecken. Außerdem muss die Sauce auch lecker schmecken, wenn man sie zum Nachtisch vom Teller schleckt. Um das zu verhindern, hab ich die Sauce dann in Espresso-Tasse zum dippen serviert.

Die Gnocchi schmecken auch am Tag drauf noch lecker:

Wenn man dann auch noch in Stuttgart unterwegs ist und an der Markthalle vorbeikommt, kann man schlecht kein Kotelett vom Schwäbisch Hällischen einpacken. Knoblauch in Scheibchen und Spitzpaprika in feinen Würfeln in Soja- und Fischsauce gegart passt auch toll dazu. Ganz ohne Internet im Hintergrund ;-) Und wo ich schonmal was Buntes hab, was zuuuufällig grade zu Uwes Monatsfarbe passt, reich ich´s einfach mal zum Cookbook of Colors ein. Soll der Spitzmüller gucken, was er damit anstellt ;-)

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Geerdet

Beim Essen spricht man nicht – ist natürlich Quatsch, hängt aber auch stark vom Thema ab. Wissenschaftliche Studien sollen ergeben haben, dass der Franzose (man nennt es sogar das Französische Paradoxon) länger lebt, bzw. insgesamt, bzw. Herz-Kreislauf-Technisch betracht der gesündere Europäer ist. Obwohl er schon beim Mittagessen Rotwein säuft. Meiner Meinung nach völlig außer acht gelassen bei diesen ganzen Ernährungsstudien wurde unglücklicherweise die Geselligkeit, von der Frankreichurlauber so gerne schwärmen, nachdem sie mit ihren Gastgebern getafelt haben. Von den Italienern hört man sowas ja auch. Überhaupt stelle ich mir so meinen Lebensabend vor (bitte stellen sie sich für die folgenden Sätze und die zugehörige Stimmung das Lied Haus am See von Hr. Fox an):

Ein Hügel, ein Haus, in der Nähe ein See, ein riesiger uralter Baum, der voller Lampen hängt, darunter ein Tisch, der so lang ist, dass er nicht aus einem einzigen Baum gefertigt sein kann – sieht aber so aus. Viel Wein, viel Brot, alle Töchter kommen zu Besuch (ich habe in dieser Phantasie nur Töchter – da kann man sich den Sohn aussuchen ;-) – die Töchter haben Wein dabei und Schüsseln voll mit prächtigen Salaten. Am offenen Feuer drehen sich Spanferkel, die Sonne geht langsam unter, Kinder laufen lachend in Richtung See… Orangenbaumblätter liegen auf dem Weg… Am Ende hat niemand zugenommen und alle sind gesünder, denn wir haben viel erzählt und viel gelacht und vor lauter Erzählen und Lachen die Zeit vergessen und nebenbei gegessen.

Worüber wir nicht gesprochen haben, weil man das eigentlich nicht macht, was aber unbedingt noch gesagt werden muss, da es für mich das Lustigste am Verzehr von Roter Bete ist – manche Menschen (yours truly) können den Farbstoff in der Roten Bete nicht verstoffwechseln und scheiden ihn einfach wieder aus. Und, Sorry, ich muss das einfach loswerden: Rosa Pippi sieht zum schießen aus! Und jetzt wo ich das los bin, hier mal eine Art und Weise Rote Bete zuzubereiten, wie zumindest ich sie noch nicht kannte: Mariniert in mit Kardamom aromatisiertem Orangensaft, in dünnen Scheiben aufgeschnitten, mit Kartoffeldressing garniert. Ein insgesamt sehr erdiges Gericht aus dem Kartoffelbuch.

Man nehme zwei dicke Rote Bete, wasche sie und gare sie in Alufolie gewickelt für eine Stunde im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen. Danach kurz auskühlen lassen, schälen und halbieren. Eine Schalotte fein würfeln, in etwas Olivenöl anschwitzen und mit einem halben Glas Orangensaft ablöschen. Eine Messerspitze Kardamom dazu, kurz aufkochen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und die Rote Bete darin eine Stunde lang marinieren.

Für das Kartoffeldressing eine dicke Sieglinde schälen, würfeln und in Salzwasser weich kochen, abgießen und mit der gleichen Menge Buttermilch, 1/4 TL Kümmelsamen, 2 EL Gurkenwasser und 3 kleinen Cornichons fein pürieren. Nach Geschmack Meerrettich dazugeben und mit Salz und im Zweifelsfall Pfeffer und weißem Balsamessig abschmecken. Nach der Bildvorlage anrichten und mit Portulak pimpen.

Im Originalrezept wird gänzlich auf Meerrettich verzichtet, was meiner Meinung nach so aber nicht erlaubt ist. Es handelt sich dabei zwar um ein ungeschriebenes Gesetzt, das ist das mit dem Kümmel aber auch – und den hat man hier nicht vergessen…

Wenn ich so daran denke kann ich´s eigentlich kaum erwarten…

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