Hirschbratwurst zum Bockigen Bazi

Lieber Weihnachtsmann, wie du sicher mitbekommen hast, stand dieses Jahr im Zeichen der kreativen Biere. Bitte bringe mir doch etwas davon, damit wir es zu unserem Weihnachtsmenü genießen können.

Und tatsächlich, Samstag morgen in meinem Stiefel, ein paar Flaschen vom Bockigen Bazi. Man konnte noch genau den Nasenabdruck eines Rentier erkennen und ich bin mir ziemlich sicher, dass Paulaner diese Braumeister-Edition nicht in ungraden Gebinden verkauft, aber sei´s dem Mann mit dem Rauschebart gekönnt – zum Fest hätte ich dann aber gerne wieder etwas Nachschub. Also liebes Christkind, falls du mitliest…

Hirschbratwurst zum Bockigen Bazi

In die Lücke zwischen heißem Früchtetee für den kuscheligen Couchabend und einem schweren Rotwein, drängelt sich nun der Bockige Bazi. Ganz klar ein Winterbier mit Charakter. Vordergründig sanft, dominiert für mich zunächst die Schokolade, aber auch andere, weihnachtlich-winterliche Aromen kommen im Bouquet dieses Bieres zu ihrem Aufritt. Ein Genießerbier, das erst im Laufe des Trinkens sein ganzes Aromenspektrum offenbart. Diese Vielfalt macht das Bier spannend, um es in Gerichten kreativ einzusetzen, sei es als Begleiter, oder als Zutat. Deshalb stelle ich auch in Zusammenarbeit mit Paulaner jedem, der Interesse hat ein Probierpaket des Bockigen Bazi zur Verfügung, damit auch Ihr ein Gericht damit zaubern könnt. Rezepte von Lesern ohne Blog, veröffentliche ich gerne bei mir – die Zusammenfassung eurer Beiträge erfolgt in der Woche vor Weihnachten. Bitte schreibt einfach eine kurze Nachricht an alex@chefhansen.de, mit eurer Adresse (in Deutschland!) und einem kleinen Hinweis, was ihr denn mit dem Bockigen Bazi anstellen wollt – das Probierpaket erreicht euch dann umgehend. Einsendeschluss für Anfragen ist der 18.12. – eure Beiträge erreichen mich bitte bis zum 22.12.

Hirschbratwurst mit Bockigem Bazi

Eine Leidenschaft von mir ist das kombinieren von Wurstrezepten und Bier, wie ich es auch schon mit meinem Pale Ale Würsten getan habe. Deshalb kam natürlich auch für den Bockigen Bazi nichts weniger als ein eigenes Wurstrezept in Frage. Passend zum Nelkenaroma des Bieres gibt es hier weiter typische Gewürze wie Piment, Wacholder und Lorbeer. Außerdem liebe ich Trockenobst in einer Wurst. Beim Braten karamelisieren diese kleinen Obststücke in ihrer Hülle und verleihen damit der Wurst eine fruchtige Süße und Saftigkeit. Und als mir letzte Woche auf dem Weihnachtsmarkt ein Tütchen Dörrbirnen (Hutzeln) in die Hände fiel, war es um mich geschehen.

Rezept für Hirschbratwürst zum Bockigen Bazi

  • 1,2 KG Hirschkeule
  • 1.2 KG Schweinebauch, ohne Schwarte
  • 175g Dörrbirnen, 0,5 cm groß gewürfelt
  • 2 Zwiebeln
  • 49g Salz
  • 2 EL Schwarze Pfefferkörner
  • 1 EL Pimentkörner
  • 1 EL Wacholderbeeren
  • 2 kleine Sternanis
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2,5 m Schweinedarm, Kaliber 26/28
  1. Immer mit sehr kaltem Fleisch arbeiten. Bei mir liegt das Fleisch vor der Verarbeitung in der 0-Grad Schublade und zwischendurch in der Kühltruhe. Im heimischen Umfeld ist das Arbeiten mit kalten Zutaten der wichtigste Schritt um später auch eine ordentliche Bindung zu bekommen.
  2. Die Zwiebeln fein würfeln, farblos dünsten und vollständig abkühlen lassen.
  3. Das Fleisch in ca. 3cm große Würfel schneiden und wieder kalt stellen.
  4. Die Gewürze in einer Pfanne rösten, bis sie zu duften beginnen. Mörsern und mit den Zwiebeln und dem Salz unter die Fleischwürfel mischen und alles gut verkneten. Das Fleisch in der Kühltruhe 2-3 Stunden marinieren.
  5. Den Darm wässern.
  6. Das Fleisch zweimal durch die feine Scheibe des Fleischwolf geben, mit den Dörrbirnen-Würfeln mischen und in der Küchenmaschine 2 Minuten auf hoher Stufe kneten, damit das Brät eine gute Bindung bekommt.
  7. Probeklöschen abstechen und in einer heißen Pfanne braten. Gegebenenfalls nachwürzen.
  8. Fleisch in den Darm füllen und die Würste sofort servieren oder einfrieren.

Dazu passt sehr gut ein Portwein Rotkohl:

  • 1 kleiner Kopf Rotkohl
  • 1 Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
  • 1 Glas Rotwein
  • 1 Glas Orangensaft
  • 1 Glas Portwein
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Gewürznelken
  • 1 Zimtstange
  • 2 EL Zucker
  • 30g Butterschmalz
  • Rotweinessig
  • Pfeffer & Salz
  1. Den Strunk vom Rotkohl entfernt und in sehr feine Streifen schneiden. In einer Schüssel die Streifen mit 2 EL Zucker und 1 EL Salz mischen und eine Stunde ziehen lassen.
  2. Butterschmalz in einem großen Topf schmelzen, Zwiebel und Rotkohl dazugeben und unter ständigem Rühren anschwitzen.
  3. Rotwein und Orangensaft dazugeben und abgedeckt ca. 1 Stunden garen. Dabei immer wieder probieren.
  4. Den Portwein mit Nelken, Zimt und Lorbeerblatt aufkochen und auf ein Drittel reduzieren, Gewürze entfernen.
  5. Wenn der Rotkohl gar ist, Portwein untermischen und mit Pfeffer, Salz und Rotweinessig abschmecken.

Zum Servieren basteln wir noch schnell eine Orangenjus

Die Würste in einer Pfanne rundherum anbraten, bis sie fast vollständig durchgebraten sind. Im 100 Grad heißen Ofen warm halten. Den Bratensatz mit Wildfond und 200ml Orangensaft loskochen. Flüssigkeit fast vollständig einkochen. In der Regel ist kein Abschmecken mehr nötig.

Bei diesem Gericht auf Kartoffelpüree zu verzichten ist möglich, aber nicht sinnvoll ;-)

Werbehinweis: In diesem Artikel wird das Editionsbier Bockiger Bazi von Paulaner beworben und auf die Webseite www.paulaner.de verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.

Spekulatiuswaffeln

Weihnachten wär ja komplett vertane Zeit, gäbe es weder Waffeln noch Spekulatius. Sonntagmorgens, da bin ich ehrlich, da lass ich mir Frühstück machen. Und dann lieg ich im Bett und lese auf Facebook, was ihr alle so getrieben habt, während ich aus der Küche die Frühstückseier im Topf klappern höre. Meistens steht da ziemlich langweiliges Zeug – AGBs abgelehnt, Danke für die Glückwünsche, Wetter (nicht) schön, Spaghetti mit Hackfleischsauce #soulfood und manchmal dann: Spekulatiusberliner mit Pflaumenmusfüllung. Unmöglich an etwas anderes zu denken, bevor der immer schlimmer aufwallende Heißhunger gestillt ist. Nur auf die Fettwanne hatte ich irgendwie keine Lust, weshalb´s statt Berlinern einfach Waffeln gab.

Spekulatiuswaffeln

Und statt Pflaumen haben wir die Waffeln mit Mirabellen und Vanille-Sahne genossen. So viele Mirabellen wie diesen Sommer habe ich noch nie gesehen (oder gegessen) und mir ein paar Gläser davon in den Winter gerettet. Das Rezept dafür habe ich leider nicht aufgeschrieben, braucht man aber grade auch nicht – gibt nämlich eh nächstes Jahr erst wieder welche. Und wer dann lieb fragt, wird auch mit einer Anleitung beglückt. Drin war auf jeden Fall Vanille, Zimt, Zucker und viel Liebe!

Rezept für Spekulatiuswaffeln

Frei nach einem Rezept aus Stephs Kuriositätenladen, dem sonntäglichen Vorrat angepasst. Für 2, zum Kaffee:

  • 75g Butter, Zimmertemperatur
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 150ml Milch
  • 100g Rohrohrzucker
  • 50g Hagelzucker
  • 200g Mehl
  • 1 gehäufter EL Lebkuchengewürz
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  1. Milch leicht erwärmen, einen EL vom Zucker und den Hefewürfel darin auflösen und ca. 10 Minuten stehen lassen, bis es anfängt zu blubbern.
  2. Restliche Zutaten außer dem Hagelzucker mischen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Gut 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.
  3. Hagelzucker in den Teig kneten und im heißen Waffeleisen Waffeln in beliebiger Größe ausbacken

Steph empfiehlt Perlzucker, statt Hagelzucker – wenn ich den mal irgendwo finde, probier ich das aus.

Für die Vanillesahne, Sahne mit Vanillzucker mischen, in den Isi füllen, laden und großzügig über Waffel oder Teller verteilen.

„Järpar”-Hackfleischröllchen – So genießt der Norden

Mein letzter Wille ist Schweden. Schamlos geklaut, aber schöner hätte ich das auch nicht sagen können.

Wäre ich ein kleiner Junge, würde ich jetzt schreiben: „Ich war schon sieben Mal in Schweden!“ Und da ich im Herzen ein kleiner Junge geblieben bin: „Ich war echt schon sieben Mal in Schweden“! Im Winter, im Sommer, über Silvester. Ich hab Bill Gates in Göteborg getroffen, bin von Felsen kopfüber ins Meer gehüpft, in eine Junggesellenparty geplatzt, mich mit alten Seebären betrunken und um den Midsommar-Baum getanzt. An Schweden (und damit meine ich jetzt nicht nur das Land) gibt´s so viel zu lieben, dass es mir jedes Mal schwerer fällt das Land zu verlassen. Von daher passt das schon sehr gut mit dem letzten Willen, denn irgendwann wird mir die Kraft fehlen, die Koffer wieder zu packen. Dann bleib ich einfach auf der Insel, auf der ich grade gestrandet bin, baue Boote, geh Fischen und fang vielleicht an Pfeiffe zu rauchen.

„Järpar”-Hackfleischröllchen - So genießt der Norden

Vom Hype um die nordische Küche profitiert auch Schweden, grade Göteborg strotzt nur so vor jungen Kreativen, die die Stadt mit ihren kulinarischen Ideen bereichern. Es gibt hervorragende kleine Brauereien und tolle Küchen, die das casual dining zelebrieren – feines Speisen in zwanglosem Ambiente mit Personal, das für die einheimischen Produkte brennt. Aber auch in den ausnahmslos gemütlichen Zuhausen wird sich gerne um den Esstisch versammelt, der sich dann unter der Last von allerlei Leckerei durchbiegt, bis spät am Abend alle Gäste den Gürtel weiter geschnallt haben. Mein heutiges Rezept könnte wunderbar aus genau so einer Runde stammen. Ausgesucht habe ich es mir im E-Book „So genießt der Norden“ von Sonne und Strand, das Rezepte aus Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland sehr geschmackvoll präsentiert. Zu finden sind neben Rezepten aus bekannten Restaurants wie dem Noma oder Fäviken auch Gerichte bekannter Blogger. Neben den Rezepten gibt es interessantes Hintergrundwissen zur Philosophie der nordischen Küche. Das E-Book kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Mich hat das Rezept überzeugt, da es die Idee eines Waldspaziergangs geschmacklich mit seinem Wildaroma, dem Thymian und Pfifferlingen sehr schön einfängt.

„Järpar”-Hackfleischröllchen aus Wildfleisch vom Rotwild mit Sahnepfifferlingen und Preiselbeeren

Ein leckeres herzhaftes Hauptgericht mit den Aromen der schwedischen Wälder. Im Original von hier.
Zubereitungszeit: 45 Minuten

Zutaten für 6 Portionen:

Hackfleischröllchen:

  • 500g Hackfleisch vom Rotwild (z.B. Hirschkeule)
  • 250g Hackfleisch vom Schwein oder Kalb
  • 1 gelbe Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 Ei Eier
  • 1 Scheibe in Wasser eingeweichtes Sauerteigbrote, ohne Rinde
  • 1 EL Dijonsenf
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Esslöffel frischer Thymian

Sahnepfifferlinge:

  • 500g Pfifferlinge
  • 1 Schalotte (fein gehackt)
  • 200ml Sahne
  • 500 ml Kräfiger Geflügelfond
  • Salz und Pfeffer
  • Weißer Balsamessig

Preiselbeeren:

  • 200g gefrorene Preiselbeeren
  • 120g Zucker

Für die Hackfleischröllchen:

  1. Die Zwiebeln in Butter anschwitzen und komplett abkühlen lassen.
  2. Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Ein kleines Teststück abstechen, braten und die Masse gegebenen falls nachwürzen.
  3. Die Masse in sechs Teile aufteilen und zu längliche Rollen rollen. In einer Pfanne rundherum anbraten und in einem auf 120 Grad vorgeheizten Ofen gar ziehen lassen. Die Kerntemperatur sollte 65 Grad betragen.

Für die Sahnepfifferlinge:

  1. Die Pilze putzen und schneiden und dann in einem großen Topf in Öl und Butter sautieren.
  2. Die fein gehackte Schalotte zugeben und kurz mitbraten.
  3. Den Geflügelfond angießen und auf ein Drittel reduzieren.
  4. Die Sahne angießen und weiterköcheln, bis die Sauce eingedickt ist.
  5. Mit Pfeffer, Salz und einem Spritzer weißem Balsamessig abschmecken.

Für die Preiselbeeren:

  1. Beeren und Zucker mischen, in einem Topf unter Rühren erwärmen, bis der Zucker geschmolzen ist. Leise köcheln lassen, bis der Saft etwas eingedickt ist.

Werbe-Hinweis: Im Artikel wird ein eBook beworben und die Webseite www.sonneundstrand.de verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.

Der Spaceburger – powered by Ardbeg in Space

Lokführer, Koch, Tierarzt oder Geheimagent? Der kleine Alex wollte Astronaut werden. Laut seinen Eltern war das aus diversen Gründen leider nicht möglich, was ihn in eine tiefe Krise stürzte, die in Software-Entwickler mit Foodblog im Nebenerwerb endete.

Space Burger mit Ardbeg Ten

Sechs… Waagerecht angegurt, so fest es geht, sitzt du im Sessel. Fünf… Das Rumpeln beginnt, kaum mehr Blut in deinen Beinen. Vier… Es dröhnt, ächtzt, knackt und knarzt um dich herum. Drei… Dein Herz setzt ein, zwei Schläge aus. Zwei… Eins… Lift-Off. Kein Zurück mehr, Millionen Liter Treibstoff beschleunigen dich auf zigfache Schallgeschwindigkeit… So stelle ich mir das vor, unterwegs zur Raumstation – und im besten Fall stellt das auch der erste Biss in den Space Burger mit dir an: Er steht vor dir, Speichel beginnt zu fließen, du riechst den rauchigen Speck, schmeckst seine karamellige Kruste, die leise zwischen deinen Zähne zerbricht. Der torfige Geschmack des Single Malt überrascht dich zuerst, du grinst, nickst und beisst feste zu. Die cremige Kaffee-Mayonaise lullt deine Geschmacksnerven ein und schon werden sie von der saftigen Säure des Kürbischutney wieder befreit und vom knackigen Ruccola erfrischt.

Whisky candied Bacon

So oder ähnlich muss sich für Buzz Aldrin der erste Bissen nach der Rückkehr vom Mond angefühlt haben. Das Thema Astronauten-Nahrung ist ja von Haus aus eher belastet und ein Burger aus der Tube kann noch so liebevoll püriert sein – Genuss stellt sich da keiner ein. Ein Experiment ganz anderer Natur veranstaltete Ardbeg, als die Whisky Destillerie ein Fass zur Internationalen Raumstation schickte um die Reifung ihres Single Malt unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit zu testen.

Space Brioche Burger Buns

Recht bald nach der ersten Mondlandung musste sich die Raumfahrt der Sinnfrage stellen und hatte keine Antwort parat, die über die Begeisterung für Abenteuer und den tief in der amerikanischen Seele verankerten Entdeckerdrang hinausging. Was sollte man nach einem Auto auch noch auf den Mond schicken? Dabei wäre ein Fässchen mit Gerstenbrand sicher eine Möglichkeit gewesen der jungen Raumfahrerei ihr männliches Gesicht zurückzugeben. Ein Glück, dass eine kleine Brennerei an der schottischen Küste nun die Tür zum All, im Namen des Genusses wieder weit aufgestoßen hat. Am 12. September diesen Jahres kehrte die Kapsel wohlbehalten zur Erde zurück. Dieses Ereignis feiert Ardbeg mit dem Launch der neuen Edition „Supernova“. Was noch so alles passiert, zwischen der Schottischen Küste und dem Mond, lest ihr jetzt auf der unterhaltsamen Webseite zur Aktion Ardbeg in Space. (Aktuell gibt es eine Alien-Invasion!)

Der Spaceburger

Für 4 Spaceburger

  • 4 Space Brioche Burger Buns nach diesem Rezept. Für die Mondfarbe kommen vier Kohletabletten, fein gemörsert, in den Teig.
  • 4 Beefy Burger Patties nach diesem Rezept
  • 8 Scheiben Cheddar
  • 1 handvoll Ruccola

Für den Whisky Candied Bacon

  • 8 Scheiben Bacon – vom Metzger dicker schneiden lassen (ca. 4mm)
  • 4 EL Ardbeg Ten
  • 8 EL brauner Zucker
  1. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Gitterrost mit Alufolie bespannen und Baconscheiben darauf verteilen
  3. Mit einem Pinsel den Whisky auf den Baconscheiben verteilen
  4. Je ein EL Zucker auf einer Scheibe Bacon verteilen
  5. Für ca. 20 Minuten auf Sicht backen und aufpassen, dass der Bacon nicht verbrennt

Für das schnelle Kürbis-Chutney

  • 1/2 Glas eingelegter Kürbis
  • 1 Schalotte
  • 4 EL Ahornsirup
  • Öl zum braten
  1. Den Kürbis etwas feiner würfeln – ca. 0,5 cm
  2. Die Schalotte fein Würfeln und im heißen Öl etwas Farbe bekommen lassen
  3. Ahornsirup dazugeben und unter ständigem Rühren so lange einkochen, bis er dicke Blasen wirft.
  4. Topf vom Herd ziehen und die Kürbiswürfel unterrühen, nicht mehr kochen.

FÜr die Kaffee-Mayonnaise

  • 150 ml Sesamöl
  • 50 ml Milch
  • 1 EL fein gemahlenes Kaffeepulver
  • 2 EL Tomatenessig (alternativ weißer Balsamessig)
  • 1 TL Puderzucker
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL geräuchertes Meersalz
  1. Milch und Sesamöl in ein hohes Gefäss geben und mit dem Pürierstab auf höchster Stufe emulgieren – die Masse sollte ziemlich schnell sehr fest werden, dann sofort aufhören zu pürieren. Die restlichen Zutaten unterheben und abschmecken.

Patties braten, Buns toasten und nach obigem Bild zusammenbauen – auf Alufolie darf verzichtet werden ;-)

Spaceburger im Anschnitt mit Ardbeg Ten

Dieser Artikel entstand im Auftrag von Ardbeg zur Promotion der Aktion Ardbeg in Space.

Farfalle mit Erbsen, Chili, Speck und Minze

Der Sommer gibt nochmal Gas dieses Wochenende. Grund genug eines unserer liebsten Sommergerichte auf die Tageskarte zu setzen. Erbsen gibt´s noch auf dem gut sortierten Wochenmarkt, Chilis haben grade Hochsaison und Minze steht doch heutzutage auf jedem Fensterbrett.

Hart chillen ist dieses Wochenende nochmal angesagt, alles andere kann liegen bleiben für die dunklen, nebligen Herbsttage. Am besten gleich heute das Nötigste einkaufen, Samstag morgen (früh!) auf den Markt, vielleicht noch ne Limo machen, Eis, am frühen (die Sonne ist um sieben weg) Abend den Grill anfeuern und die letzten Kohlen verfeuern, eingefrorene Würste und Steaks aufbrauchen und im Weinkeller Platz für den Roten machen. So schön wird´s erst wieder nächsten Herbst. Deshalb gilt für den Sonntag ein ähnliches Programm. Länger schlafen, länger frühstücken, gerne mit gutem Sekt und dann leicht beschwipst in den Tag schunkeln. Und wehe ich erwische einen beim Rasenmähen!

Farfalle mit Erbsen, Chili, Minze und Speck

Die Farfalle kann man dann immernoch am Montag machen – ich schick nur heute schonmal das Rezept raus, damit ihr das auf den Einkaufszettel packen könnt. Für den Fall, dass das Bild noch nicht Motivation genug ist: Erbsen und Minze – müssen wir nicht drüber sprechen. Ei und Sahne gehen eine üppig cremige Liason mit den Farfalle ein, die in jedem Winkel Platz dafür haben. Würziger Speck und scharfe Chilis, dazu noch ein Glas Rose – wenn ich´s mir recht überlege vielleicht doch was für Sonntag Abend…

Minze

Rezept für Farfalle mit Erbsen, Minze und Speck

Frei interpretiert aus Chili. Die andere kulinarische Bibliothek mit über 80 Rezepten Für 4 Personen:

  • 500g Farfalle
  • 150g Erbsen
  • 2 Eier (L)
  • 200ml Sahne
  • 1 Chili
  • Salz
  • 12 Scheiben Speck
  • 2 Zweige Minze
  • geriebener Parmesan
  1. Die Farfalle in reichlich Wasser nach Packunsanweisung bissfest kochen. Gut 2 Minunten vor Ende der Garzeit die Erbsen ins Nudelnwasser geben und mitblanchieren.
  2. Die Chili entkernen und fein hacken. Mit Sahne und Ei verquirlen und Salzen.
  3. Speck in Streifen schneiden und in einer großen Pfanne knusprig braten.
  4. Die Erbsen-Farfalle abgießen und kurz unter kaltem Wasser abbrausen. Etwas, was ich unter anderen Umständen nie tun würde. Mischt man aber die noch sehr heißen Nudeln direkt mit der Sahne-Ei-Mischung, gerinnt diese sofort und das Gericht sieht aus wie Nudeln mit Rührei.
  5. Die Erbsen-Farfalle zum Speck geben und die Sahne-Ei-Masse unterrühren. Vorsichtig erhitzen und rühren, bis die Sauce merklich eingedickt, aber noch nicht geronnen ist.
  6. Minzeblätter in feine Streifen schneiden und über die Farfalle geben, mit geriebenem Parmesan bestreuen.