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	<title>Chef Hansen</title>
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	<description>...hält Leib und Seele zusammen!</description>
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		<title>The Ducksparagus</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 19:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burger]]></category>
		<category><![CDATA[Groovy Food]]></category>
		<category><![CDATA[Brioche]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Burger werden ja heutzutage völlig unterschätzt. Als Kunstobjekt, Mahlzeit und besonders was den Aufwand betrifft. Betrachten wir mal meinen Ducksparagus: Buttrige, fluffige Brioche Buns, Rotwein-Schalotten, (Wild-)Enten-Brust Sous Vide, im Entenfett konfierter Spargel, krosse Entenhaut, Rotkohl und Orangen-Mayonnaise. Könnte als Ente / Schalotte / Rotkohl / Orange genauso gut einem Kochbuch von Daniel Humm entsprungen sein. [...]</p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/05/13/the-ducksparagus/">The Ducksparagus</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<input class="jpibfi"  type="hidden"  data-jpibfi-url="http://www.chefhansen.de/2013/05/13/the-ducksparagus/" /><p>Burger werden ja heutzutage völlig unterschätzt. Als Kunstobjekt, Mahlzeit und besonders was den Aufwand betrifft. Betrachten wir mal meinen Ducksparagus: Buttrige, fluffige Brioche Buns, Rotwein-Schalotten, (Wild-)Enten-Brust Sous Vide, im Entenfett konfierter Spargel, krosse Entenhaut, Rotkohl und Orangen-Mayonnaise. Könnte als Ente / Schalotte / Rotkohl / Orange genauso gut einem Kochbuch von Daniel Humm entsprungen sein. Wer&#8217;s schnell und billig braucht, kocht lieber sein Griessüppchen.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_3115.jpg" ><img class="aligncenter wp-image-2242"  alt="IMG_3115"  src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_3115.jpg" /></a></p>
<p><strong>Wer schon immer mal wissen wollte, wie hoch ein Burger höchstens sein sollte. Bitteschön.</strong></p>
<p>Was die Wildente angeht habe ich zugegebenermaßen geschummelt. Aber Demeter war´s schon, und lag bereits seit Weihnachten küchenfertig in der Kühltruhe. Wenn man schonmal an ein so wunderschönes Tier kommt, dann greift man auch zu und bringt die größtmögliche Sorgfalt, Liebe usw. bei der Zubereitung auf. Was den Fettgehalt betrifft musste ich allerdings leider Adipositas II diagnostizieren, d.h. lange hätte es ohnehin nicht mehr gemacht. Nun sollte ein Burger daraus werden. Durch den Fleischwolf drehen wäre aber zu einfach gewesen. Eine Brust vom Fett zu trennen und beides getrennt voneinander zuzubereiten war aber schon drin und das geht, was das Fleisch angeht, am einfachsten im Vakuumbeutel, für 30 Minuten bei 60,1 Grad. Was wohl passiert wäre, wenn sich mein Einhängethermostat auf 60,5 Grad eingependelt hätte. Zum Glück werden wir es nie erfahren.</p>
<p>Saisonbedingt sollte noch Spargel mit auf den Burger. Grüner. Und im Entenfett (aus der Haut) angebraten. Jetzt lässt aber so eine Demeterentenbrusthaut so viel Fett von sich, dass man den Spargel damit komplett bedecken kann und so schreiben wir also: In Entenfett <del datetime="2013-05-13T18:24:24+00:00" >k</del>confiert (mit <em>C</em> &#8211; liest sich feiner). Idealerweise behält die Haut beim auslassen weitestgehend die Form, aber sicherheitshalber ritzt man sie auf der Rückseite rautenförmig ein, dann sollte auch beim Aufknuspern unterm Backofengrill nicht mehr zuviel passieren. Das werden dann die Speckstreifen für The Ducksparagus.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_3112.jpg" ><img class="aligncenter wp-image-2241"  alt="IMG_3112"  src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_3112.jpg" /></a><br/>
<strong>Geht aber auch gut in der Breite</strong></p>
<p>Rotkohl zur Ente ist jetzt kein großer Sprung mehr und die liebe Heike, neuerdings mit Hund, dafür aber ohne Herd, lieferte das &#8220;<a href="http://heike.essenvonau.de/2013/04/vom-kategorischen-imperativ-und-dem-huhn/" >Rezept</a>&#8221; dafür. Wir arbeiten uns langsam von der Mitte nach Außen, jetzt also Boden und Deckel. Statt einem Chutney, das man immer öfter in gelungenen Burgern findet, dachte ich an Rotweinschalotten, schön säuerlich abgeschmeckt für den Boden und Mayonnaise mit etwas Orangenschale aufgeschmackt für den Deckel. Dann Brioche Buns &#8211; entdeckt bei <a href="http://www.highfoodality.com/rezepte/grillen-barbecue/brioche-burger-buns/" >Uwe</a> &#8211; in meiner Variante:</p>
<p>&nbsp;</p>
<fieldset class="hrecipe " >
<legend class="fn" >Rezept: <a class="url"  href="http://www.chefhansen.de/2013/05/13/the-ducksparagus/" >Brioche Burger Buns</a></legend>
<div class="ingredients" >
<h4 class="ingredients" >Zutaten</h4>
<ul class="ingredients" >
<li class="ingredient" >75 ml warme Milch</li>
<li class="ingredient" >150 ml warmes Wasser</li>
<li class="ingredient" >1/2 Würfel frische Hefe</li>
<li class="ingredient" >2 1/2 EL Zucker</li>
<li class="ingredient" >3 Eier</li>
<li class="ingredient" >200g Mehl Typ 1050</li>
<li class="ingredient" >200g Mehl Typ 405 (und etwas mehr zum Arbeiten)</li>
<li class="ingredient" >2 TL Salz</li>
<li class="ingredient" >60g weiche Butter</li>
<li class="ingredient" >Sesam</li>
</ul>
</div>
<div class="instructions" >
<h4 class="instructions" >Anweisungen</h4>
<ol class="instructions" >
<li>Milch und Wasser mischen, auf etwa Körpertemperatur erwärmen, den Zucker darin auflösen und die Hefe reinbröseln.</li>
<li>Zwei Eier aufschlagen und mit den restlichen Zutaten vermischen, so dass ein bröseliger Teig entsteht.</li>
<li>Die Flüssigkeit zugeben, sobald die Hefe angesprungen ist (dicke Blasen/Schaum auf der Flüssigkeit). Den Teig ordentlich kneten und gegebenenfalls noch etwas Mehl zugegeben. Der Teig sollte grade so nicht mehr kleben.</li>
<li>Den Teig 2 Stunden lang gehen lassen. Sollte er abgehen wie ein Teeny auf nem Bieberkonzert zwischendurch ruhig nochmal ordentlich kneten und einen neuen Teigball daraus formen. Ein bisschen reifen tut ihm gut.</li>
<li>Nach zwei Stunden nochmal gut durchkneten und 8 gleich große Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und abgedeckt nochmal eine halbe Stunde gehn lassen. Ofen auf 200 Grad vorheizen.</li>
<li>Restliches Ei mit 1 EL Wasser ausschlagen, Teiglinge damit bestreichen und Sesam darüber streuen.</li>
<li>Den Ofen bedampfen und für 15 Minuten, oder bis die Farbe stimmt, backen.</li>
</ol>
</div>
<p>Vorbereitungszeit (inkl. Teigruhe): <span class="preptime" >4 Stunden</span><br/>
Zubereitungszeit: <span class="cooktime" >1 Stunde</span></p>
<p class="yield" ><span class="hrlabel" >Portionen: </span><span class="hritem" >8</span></p>
<p class="review hreview-aggregate" >Bewertung <span class="rating" ><span class="average" >5 </span> :  ★★★★★<span class="count" > 1</span> Bewertung(en)</span></p>
</fieldset>
<p>Und wenn der Uwe sagt <em>Du sollst neben diesem Rezept auch keine anderen Bun-Rezepte haben.</em> &#8211; Dann ist das so!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save"  href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.chefhansen.de%2F2013%2F05%2F13%2Fthe-ducksparagus%2F&amp;title=The%20Ducksparagus"  id="wpa2a_2" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png"  width="171"  height="16"  alt="Share" /></a></p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/05/13/the-ducksparagus/">The Ducksparagus</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Spargel stechen</title>
		<link>http://www.chefhansen.de/2013/04/22/spargel-stechen/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 19:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Brösel]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[essbare Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Estragon]]></category>
		<category><![CDATA[Rhabarber]]></category>
		<category><![CDATA[Spargel]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ballon fahren, Trauben lesen, Korinthen kacken. Als ginge gleich die Welt unter, würde mal jemand mit einem Ballon fliegen oder Trauben ernten gehen. Korinthen &#8211; überlasse ich eurer Phantasie. Aber den Spargel nehme ich ernst und da bin ich nicht alleine. Samstag 9:30: Ein Rentnerehepaar baut sich am Marktstand vor dem Spargel auf. Er sortiert, [...]</p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/04/22/spargel-stechen/">Spargel stechen</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<input class="jpibfi"  type="hidden"  data-jpibfi-url="http://www.chefhansen.de/2013/04/22/spargel-stechen/" /><p>Ballon fahren, Trauben lesen, Korinthen kacken. Als ginge gleich die Welt unter, würde mal jemand mit einem Ballon fliegen oder Trauben ernten gehen. Korinthen &#8211; überlasse ich eurer Phantasie. Aber den Spargel nehme ich ernst und da bin ich nicht alleine. Samstag 9:30: Ein Rentnerehepaar baut sich am Marktstand vor dem Spargel auf. Er sortiert, sie gibt Deckung und übrig bleiben sieben Stangen. Meine sieben Stangen. Aus dem Hinterhalt schleicht sich eine Oma an, den Blick verbissen auf´s Stangengemüse gerichtet. Vor meinem inneren Auge sehe ich sie, in Kittelschürze gewandt, den Holzofen anfeuern, Hollandaise aufschlagen und den Spargel in einem atemberaubenden Tempo mit höckschster Präzision schälend. Der Deckel auf dem Kartoffeltopf klappert schon nervös. Opa nascht heimlich am Schinken&#8230; Aber es waren nunmal meine sieben Stangen. Rhabarber war zum Glück genug für alle da!</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3086.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3086.jpg"  alt="IMG_3086"  class="aligncenter wp-image-2230" /></a></p>
<p>Mal ehrlich, die Oma hätte den Spargel sowieso verkocht und ihm mit Tütensauce den Rest gegeben. Da mach lieber ich den Spargel in die Tüte und spar mir die Hollandaise gleich ganz. Nicht, dass ich Spargel nicht auf die Klassische mag, aber mir war mal wieder mehr nach was Ausgefallenem &#8211; bevor ich meinen Ruf noch ganz verliere. Thomas Keller half mir auf die Sprünge und hat freundlicherweise in <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1579653510/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=1579653510&#038;linkCode=as2&#038;tag=pairblogging-21" >Under Pressure</a><img border="0"  src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=pairblogging-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=1579653510"  width="1"  height="1"  alt=""  style="border:none !important; margin:0px !important;" /> Spargel und Rhabarber auf einem Teller vereint, was mich nur noch darin bestätigte das Gleiche zu tun. </p>
<p>Ein paar grüne Tupfer lieferte ein <strong>Estragon-Gel</strong>. Frisch, frech und wuchtig sprießt der Estragon aus der Kräuterschnecke und schickt sich an, den gesamten nördlichen Teil zu erobern. <strong>50 Gramm</strong> habe ich ihm genommen und man merkt es kaum&#8230; In <strong>200ml grünem Tee</strong> hab ich ihn gemixt, mit <strong>Salz</strong>, <strong>Zucker</strong>, weißem <strong>Pfeffer</strong> und weißem <strong>Balsamessig</strong> abgeschmeckt und <strong>Xanthan</strong> gebunden. Hätte noch grüner sein können &#8211; ich brauche einfach dringend einen Thermomix, oder mehr Geduld.</p>
<p>Und während ich so den Estragon aus seinem Beet pflückte, sah ich den Teller vor mir, wie sich ein kleiner, brauner Hügel darüber erstreckt, aus dem die Spargelspitzen schielen &#8211; in freudiger Erregung bald gestochen zu werden. Und so kam es, dass auch ich endlich, endlich falsche Erde auf den Teller packen konnte. Seit Monaten, was sage ich Jahren, bestaune ich jeden Teller oder Topf mit essbarer Erde und will das auch. Und so nahm ich ein paar Scheiben vom besten <strong>Sauerteigbrot</strong>, hackte es zusammen mit welkem <strong>Waldmeister</strong> zu Bröseln und röstete es in <strong>50g brauner Butter</strong> in der Pfanne mit etwas <strong>Salz</strong>. </p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3083.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3083.jpg"  alt="IMG_3083"  class="aligncenter wp-image-2229" /></a></p>
<p>Der Rhabarber wird für maximal <strong>15 Minuten</strong> bei <strong>61 Grad</strong> gegart. In den Beutel kommen außerdem <strong>30ml Orangensaft, 30ml Rotweinessig, 30g Zucker</strong> und zwei Streifen <strong>Orangenzeste</strong>. Rhabarber möchte ich eigentlich nie wieder anders essen, so genial schmeckt das. Eine Sensation &#8211; versprochen! Der Spargel kommt für <strong>30 Minuten</strong> bei <strong>85 Grad</strong> ins Wasserbad. Eingeschweißt wird er mit <strong>50ml Milch</strong>, <strong>Salz</strong> und <strong>Zucker</strong>. Bei beiden Beuteln bietet es sich an, die Flüssigkeiten vorher in kleinen Plastikschälchen einzufrieren und gefroren mit einzuschweißen, dann klappt das mit dem Vakuum wie von alleine. Aufgetaut ist das dann schnell wieder.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save"  href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.chefhansen.de%2F2013%2F04%2F22%2Fspargel-stechen%2F&amp;title=Spargel%20stechen"  id="wpa2a_4" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png"  width="171"  height="16"  alt="Share" /></a></p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/04/22/spargel-stechen/">Spargel stechen</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kartoffel-Möhren-Suppe</title>
		<link>http://www.chefhansen.de/2013/04/14/kartoffel-mohren-suppe/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 19:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Groovy Food]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Meine Oma hatte ein echtes Kochloch. Souterrain Culinaire sozusagen. Was mehr in Erinnerung geblieben ist, als das Essen aus dieser Küche, ist die Küche an sich. Im Schrank mit den dünnen, klapprigen Holzschiebetüren waren alte Senfgläser ausgestellt &#8211; mit Biene Maja und den Mainzelmännchen als Motiv. Die ausklappbare Waage, fachmännisch an die Wand montiert, war [...]</p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/04/14/kartoffel-mohren-suppe/">Kartoffel-Möhren-Suppe</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<input class="jpibfi"  type="hidden"  data-jpibfi-url="http://www.chefhansen.de/2013/04/14/kartoffel-mohren-suppe/" /><p>Meine Oma hatte ein echtes Kochloch. Souterrain Culinaire sozusagen. Was mehr in Erinnerung geblieben ist, als das Essen aus dieser Küche, ist die Küche an sich. Im Schrank mit den dünnen, klapprigen Holzschiebetüren waren alte Senfgläser ausgestellt &#8211; mit Biene Maja und den Mainzelmännchen als Motiv. Die ausklappbare Waage, fachmännisch an die Wand montiert, war gepflastert mit Prilblumen. Ich sehe den Opa vor mir, wie er mit Wasserwaage, Zollstock und seinem riesigen, flachen, roten Malerbleistift die Löcher anzeichnet &#8211; und die Oma voller Glückseligkeit, fröhliche Küche machend, bunte Blumenaufkleber verteilt. An der Wand über der Spüle hing ein Boiler (auch hier: Prilblumen), in den man erst kaltes Wasser laufen lief, dass dann (viel zu sehr) erhitzt wurde und erstmal wieder eine Stunde abkühlen musste, bis man es zum abspülen verwenden konnte. Das Zentrum dieses kleinen Raumes war aber zweifellos die Oma in ihrer Uniform, der Kittelschürze, die Haare zum Dutt gesteckt, wie sie die Hitze im Holzofen treibt und einen handlichen Scheit nach dem anderen in die Höllenglut beförderte.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2810.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2810.jpg"  alt="IMG_2810"  class="aligncenter wp-image-2218" /></a></p>
<p>Was mir garnicht klar war, ich aber neulich lernen durfte: Meine Leibspeise stammt aus dieser Höllenglut. Die Kartoffel-Möhren-Suppe. Ja, so einfach war ich schon immer gestrickt und wenn ich mir so überlege, als welches Gericht ich wiedergeboren wollen würde: Kartoffel-Möhren-Suppe. Ehrlich, bodenständig, herzhaft, ein bisschen süß, ohne Schnickschnack, am Besten mit einem großen Ring Fleischwurst zu genießen. Aber auch Mohn-Klöße und Häckerle sind überliefert und ich bemühe mich bereits um die Rezepte!</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2780.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2780.jpg"  alt="IMG_2780"  class="aligncenter size-full wp-image-2217" /></a></p>
<p>Die Zubereitung denkbar einfach &#8211; die Zutaten siehe oben. Leider muss ich heute mal ausdrücklich darauf bestehen. Ich werde nicht erzählen, was alles nicht in diese Suppe gehört, wenn wir uns denn auf Kartoffeln und Karotten im Verhältnis 2:1 einigen. Pro Pfund eine Zwiebel, etwas Petersilie, (Gemüse-)Brühe und in Gottes Namen, manche in der Familie meinen sie müssten: Maggi. Aber erst im Teller. Fleischwurst ebenso nach Bedarf und die Butter zum Anschwitzen der Zwiebel.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2820.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2820.jpg"  alt="IMG_2820"  class="aligncenter size-full wp-image-2214" /></a></p>
<p>Allerallerwichtigstens: Ich mach das mal fett: <strong>Die Suppe wird nicht püriert.</strong> Es braucht eine flotte Lotte. Und so hoch wie deren Flügel stehen, so klein muss das Gemüse gewürfelt werden, während die Zwiebelwürfel in der zuvor leicht angebräunten Butter schwitzen, aber nicht bräunen. Das gewürfelte Gemüse dazugeben, mit Gemüsebrühe und gehackter Petersilie auffüllen und so weich kochen, dass das Gemüse schön durch die Passiermühle flutscht. Bei meinen Eltern gibt´s noch eine Flotte Lotte Kategorie Hochzeitsgeschenk. Echte Qualitätsware mit coolen gummi-ummantelten, ausklappbaren Füßen, die auf jedem Topf stehen bleiben. Sowas hat meine Lotte nicht und gefühlt brauche ich mit meinem Gerät zehnmal so lange. Aber die Arbeit lohnt und rechtfertigt ein Extrastückchen Fleischwurst. </p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2806.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2806.jpg"  alt="IMG_2806"  class="aligncenter size-full wp-image-2216" /></a></p>
<p>Was den genauen Einsatz der Fleischwurst angeht, gibt es familienintern verschiedene Strategien. Auf keinen Fall geht: Mitkochen! Abgesehen davon ist alles erlaubt, wie zum Beispiel: Ein Stück von acht Zentimetern abschneiden, längs vierteln und dann in Scheibchen auf den Teller schneiden, Suppe angießen. Auch beliebt: Die Mittagspausentaktik (wenig Zeit), die Wurst in der Hand wenden und von der Kante in die Suppe schneiden. Bei großem Wursthunger isst man direkt <em>aus der Faust</em> und weglassen kann man auch, bleibt schon mehr für die Anderen!</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2829.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2829.jpg"  alt="IMG_2829"  class="aligncenter size-full wp-image-2215" /></a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save"  href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.chefhansen.de%2F2013%2F04%2F14%2Fkartoffel-mohren-suppe%2F&amp;title=Kartoffel-M%C3%B6hren-Suppe"  id="wpa2a_6" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png"  width="171"  height="16"  alt="Share" /></a></p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/04/14/kartoffel-mohren-suppe/">Kartoffel-Möhren-Suppe</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Low Carb Rehab &#8211; Marmelade</title>
		<link>http://www.chefhansen.de/2013/03/18/low-carb-rehab-marmelade/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 19:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küche]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Das Problem mit diesen Low Carb Diäten ist der Heißhunger auf Süßes. Und Baguette. Vielleicht ist das aber auch nur mein Problem und so höre ich den schwäbischen Nachbarn predigen: Der wahre Genuss liegt im Verzicht. Pietätisches Geschwurbel. Nun wollte ich ja eigentlich kein Wort mehr über Diäten verlieren, obwohl ich selbst schon erfolgreich gegen [...]</p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/03/18/low-carb-rehab-marmelade/">Low Carb Rehab &#8211; Marmelade</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<input class="jpibfi"  type="hidden"  data-jpibfi-url="http://www.chefhansen.de/2013/03/18/low-carb-rehab-marmelade/" /><p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2695.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2695.jpg"  alt="IMG_2695"  class="aligncenter wp-image-2200" /></a></p>
<p>Das Problem mit diesen Low Carb Diäten ist der Heißhunger auf Süßes. Und Baguette. Vielleicht ist das aber auch nur mein Problem und so höre ich den schwäbischen Nachbarn predigen: <em>Der wahre Genuss liegt im Verzicht</em>. Pietätisches Geschwurbel. Nun wollte ich ja eigentlich kein Wort mehr über Diäten verlieren, obwohl ich selbst schon erfolgreich gegen die Pfunde gekämpft, dann aber doch der Natur wieder ihren Lauf gelassen habe. Diese als Domino-Effekt bekannt gewordene Demütigung der letzten Reste einer einst eisernen Willenskraft wird einem oft mit großer Genugtuung entgegen gebracht. Eigentlich möchte man mit #aufschrei antworten, bringt aber dann doch nur ein verlegenes: <em>Geh, fress doch dein Eiweißbrot</em> heraus und wendet sich leicht trotzig, dann aber doch wieder zufrieden dem Genuss zu. Bin ich halt zu fett.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2758.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2758.jpg"  alt="IMG_2758"  class="aligncenter wp-image-2201" /></a></p>
<p>Da das hier auch ein Serviceblog sein möchte präsentiere ich heute gerne und bildreich ein paar Rezepte, quasi als Low Carb Rehab und Mittel gegen Antriebslosigkeit am Morgen, kalte Finger und Heißhungerattacken. Viel Weißmehl und Zucker, aber auch frisches Obst, oder was davon übrig bleibt, wenn man es schält und durch die Zitruspresse quetscht. Dazu frische Kräuter und Hochprozentiges. So wird das bis Mai zwar nix mehr mit der Bikinifigur, dafür sind die Stullen aber der Hingucker auf jeder Badematte.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2767.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2767.jpg"  alt="IMG_2767"  class="aligncenter wp-image-2202" /></a></p>
<p>Bevor wir unsere Aufmerksamkeit dem Marmeladekochen zuwenden, werfen wir einen Blick auf die Unterlage. Ist auch besser so, denn der Teig für <a href="http://www.ploetzblog.de/2013/02/16/leserwunsch-frankreichs-bestes-baguette-1995-und-2006/" >Frankreichs bestes Baguette</a> der Jahre 1995 und 2006 möchte für 48 Stunden im Kühlschrank ruhen, stellt aber sonst keine große Anforderungen und bringt ein ebenso schönes wie schmackhaftes Backwerk hervor, das gradezu nach frischer Marmelade schreit. Sowas tun zwar auch Croissants oder Brioche, aber da muss man sich nun wirklich mal zusammenreißen, damit aus Genuss am Ende nicht Überfluss wird.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2774.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2774.jpg"  alt="IMG_2774"  class="aligncenter wp-image-2205" /></a></p>
<p>Laut krachende Glückseligkeit ist jeder Biss in die dick mit Guterbutter und abwechselnd Zitronen-Rosmarin-Gin-Gelee und Blutorangen-Zitronenmelisse-Campari-Marmelade bestrichenen Baguettehälften. Krümelnde Freude breitet sich auf dem Esstisch aus, das Zitronengelee rinnt langsam die Handfläche herunter und sammelt sich unter dem Ehering. Egal, schnell weg damit, die Blutorangenmarmelade hält schon besser die Form und so wird aus einem einfachen Abendessen ein bittersüßes Geschmacks-Feuerwerk.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2768.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2768.jpg"  alt="IMG_2768"  class="aligncenter wp-image-2203" /></a></p>
<p>Ganz nett, klang aber vielversprechender als es tatsächlich war: Das Zitronen-Gelee mit Rosmarin und Gin. Rezept zu finden in der aktuellen Beef unter der Rubrik <a href="http://www.beef.de/sites/default/files/upload/online_rezepte_zitronen.pdf" >Zitronen</a>. Richtig geliert ist der Zauber wie gesagt nicht und zu sauer ist sie auch &#8211; nicht für mich, aber sicher für den deutschen Einheitsgaumen. Bei Säureempfindlichkeit sollte hier (wie im Rezept angegeben) Gelierzucker in der 1:1 Variante verwendet werden, und zwar ein ganzes Kilo auf 12 Zitronen. Ich hab´s  mit 2:1 Gelierzucker probiert, bin dann dafür aber nach meinem Zitronenfrühstücksbrötchen hellwach und noch lustiger als sonst <img src="http://www.chefhansen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif"  alt=";-)"  class="wp-smiley" /> </p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2769.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2769.jpg"  alt="IMG_2769"  class="aligncenter wp-image-2204" /></a></p>
<p>Meine neue Lieblingsmarmelade: <a href="http://www.lecker.de/rezept/1093558/Blutorangenmarmelade-mit-Aperol-und-Zitronenmelisse.html" >Blutorangenmarmelade mit Zitronenmelisse und Aperol</a>. Ja, das rote Zeug kann nicht nur guten Sekt verschandeln, sondern auch dem Frühstücksbaguette zu mehr Pepp verhelfen. Bitter, Süß, Fruchtig &#8211; unterstrichen von den Kräutern: Es treibt einem die Mundwinkel nach oben, aus denen noch die Zesten hängen, aus denen diese Marmelade hauptsächlich besteht. Die Jagd nach unbehandelten Blutorangen lohnt sich auf jeden Fall. Ich habe im Rezept allerdings 350ml Saft und nur 150ml Aperol verwendet.</p>
<p>Sollte nun nach dem Verzehr (oder grundsätzlich) doch Bedarf an Details zu Low Carb Diäten bestehen empfehle ich wärmstens die <a href="http://www.cucinaepassione.de/low-carb-lauch-hack-pfanne" >leerreichen</a> Zeilen von Herrn Staudenmaier zum Thema drüben bei <a href="http://www.cucinaepassione.de" >Cucina e Passione</a>.</p>
<p>Die wunderschönen Schälchen wurden freundlicherweise von den Porzellankünstlern bei <a href="http://www.maxwellandwilliams.de" >Maxwell &#038; Williams</a> zur Verfügung gestellt!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save"  href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.chefhansen.de%2F2013%2F03%2F18%2Flow-carb-rehab-marmelade%2F&amp;title=Low%20Carb%20Rehab%20%E2%80%93%20Marmelade"  id="wpa2a_8" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png"  width="171"  height="16"  alt="Share" /></a></p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/03/18/low-carb-rehab-marmelade/">Low Carb Rehab &#8211; Marmelade</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Rache ist süß!</title>
		<link>http://www.chefhansen.de/2013/03/04/rache-ist-sus/</link>
		<comments>http://www.chefhansen.de/2013/03/04/rache-ist-sus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 21:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bäckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Gebacken]]></category>
		<category><![CDATA[Lemoncurd]]></category>
		<category><![CDATA[Mascarpone]]></category>
		<category><![CDATA[Tarte]]></category>
		<category><![CDATA[Zitronen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich habe Rache genommen. Am Internet. Groß aufgekocht, Bilder gemacht und ich werde sie für mich behalten! Eine angemessene Strafe für die Masse an Pferdefleischwitzen. Dabei ist einfach-nur-keine-Bilder-zeigen eigentlich keine angemessene Strafe &#8211; daher reiche ich noch kurz die Menüfolge nach: Wir starteten mit Riesling-Sekt und Kartoffel-Rosmarin-Keksen. Am Tisch Platz genommen und das selbstgebackene Baguette [...]</p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/03/04/rache-ist-sus/">Rache ist süß!</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<input class="jpibfi"  type="hidden"  data-jpibfi-url="http://www.chefhansen.de/2013/03/04/rache-ist-sus/" /><p>Ich habe Rache genommen. Am Internet. Groß aufgekocht, Bilder gemacht und ich werde sie für mich behalten! Eine angemessene Strafe für die Masse an Pferdefleischwitzen. Dabei ist einfach-nur-keine-Bilder-zeigen eigentlich keine angemessene Strafe &#8211; daher reiche ich noch kurz die Menüfolge nach: Wir starteten mit Riesling-Sekt und Kartoffel-Rosmarin-Keksen. Am Tisch Platz genommen und das selbstgebackene Baguette bestaunend, begann die Speisereise mit einer Rinderkraftbrühe und Räucher-Saiblingsklöschen. Die doppelte Kraft vom gekochten Zwerchstück und großzügig geklärt, subtile Schärfe und Raucharoma vom Fisch in lockerluftigen Klöschen. Furioser Start aber eigentlich nur Aufspannen des Bogens Richtung in Whiskeykaramell glasiertem Schweinebauch (über Nacht briniert, von der Schwarte getrennt für 13h bei 82 Grad im Vakuum gegart) mit in frittierten Schwartenbröseln gewendetem Kaiserschmarrn auf Rauchlinsen mit Schnittlauch-Sabayone. Ein Apfel-Inger-Sorbet, in Wodka badend, hielt die Geschmacksnerven bei Laune, die sich bereits auf Lamm-Chops, Rote Bete und Sauerteig-Brot-Croutons freuten um dann mit einem Potpourri aus Zitrusfrucht-Desserts (Panna Cotta mit Orange, Zitronen-Tarte und Blutorangeneis) in die Kaffeepause verabschiedet zu werden, wo Espresso und Passionsfrucht-Schokotörtchen mit Knallbrause im Boden das furiose Finale sein sollten. Das Törtchen ging dann aber nicht mehr und wartet nun in der Kühltruhe auf das Ende der Fastenzeit.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2664.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2664.jpg"  alt="IMG_2664"  class="aligncenter wp-image-2188" /></a></p>
<p><strong>Achja &#8211; Kandierte Zitronen und Zitronensirup waren auch noch auf der Tarte</strong></p>
<p>Nun bin ich ja aber kein Unmensch und da teilen seeliger ist denn nehmen rücke ich mal mit dem Rezept für die Zitronentarte raus. Und dabei dachte ich, das hat bestimmt schonmal jemand vor mir gemacht: Süßer Mürbeteig, blind gebacken, mit Mascarpone-Lemoncurd aufgefüllt und kandierten Zitronen getoppt. Hab leider auf die schnelle nix gefunden, daher hier das ganze My Way.</p>
<p>Für den süßen Mürbeteig nehmen wir <strong>180g Mehl</strong>, <strong>90g Zucker</strong>, <strong>1 Prise Salz</strong>, <strong>1 Ei (M)</strong> und <strong>90g Butter</strong>. Mulde -> Ei, mit der Teigkarte zerhacken und wenn sich die Zutaten verbinden zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Zwischen Frischhaltefolie ausrollen, eine Tortenform damit auslegen, mit Backpapier und Blindbackerbsen belegen und backen bis der Rand goldbraun ist. Das soll kein Vorbacken werden, das ist fertig backen. Backpapier und die Erbsen entfernen und abkühlen lassen.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2681.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2681.jpg"  alt="IMG_2681"  class="aligncenter wp-image-2189" /></a></p>
<p><strong>Wer´s lieber ein bisschen dezenter hat schneidet dünnere Scheibchen.<br/>
</strong></p>
<p>Für den (die?) Lemoncurd geben wir nun den Saft und die Schale von <strong>3 Zitronen</strong> mit <strong>100g Zucker</strong>, einer Prise <strong>Salz</strong> und <strong>4 Eiern (L)</strong> in einen Topf. Dann auf mittlere bis hohe Hitze stellen und mit einem Schneebesen rühren bis die Sache anfängt einzudicken. Von der Hitze ziehen, zwei in kaltem Wasser eingeweichten <strong>Gelatine</strong>-Platten und <strong>120g Butter</strong> einrühren. Die Masse durchkühlen lassen und 150g Mascarpone unterschlagen. Masse und Mascarpone müssen dabei die selbe Temperatur haben, sonst gibt´s Klümpchen.</p>
<p>Getoppt wird mit kandierten Zitronenschalen. Dafür schneiden wir 2 <strong>Zitronen</strong> in dünne Scheiben, blanchieren diese zweimal in frischem Wasser und köcheln sie dann in Sirup aus <strong>250ml Wasser</strong>, <strong>250g Zucker</strong> und einer ordentlichen Prise <strong>Salz</strong>.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2658.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_2658.jpg"  alt="IMG_2658"  class="aligncenter wp-image-2190" /></a></p>
<p><strong>Der ganze Nachtisch &#8211; so sieht das aus, wenn ich mit Tunnelblick anrichte und fotografiere&#8230;</strong></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save"  href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.chefhansen.de%2F2013%2F03%2F04%2Frache-ist-sus%2F&amp;title=Rache%20ist%20s%C3%BC%C3%9F%21"  id="wpa2a_10" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png"  width="171"  height="16"  alt="Share" /></a></p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/03/04/rache-ist-sus/">Rache ist süß!</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kaninchenrücken und, hüstel, Knödel</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 07:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bäckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Brioche]]></category>
		<category><![CDATA[Kaninchen]]></category>
		<category><![CDATA[Knödel]]></category>
		<category><![CDATA[Mascarpone]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Sauce]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Knödel hat sie sich gewünscht. Das hat man dann davon, wenn man fragt. Teig und ich sind zwar Freunde für´s Leben, aber ich hatte so ein ungutes Gefühl, was die Strapazierfähigkeit dieser Beziehung angeht, wenn man sie kugelweise in siedendes Wasser gibt. Sie löste sich auf. Mehr oder weniger. Unten links, das Grünliche&#8230; Was zuvor [...]</p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/02/12/kaninchenrucken-und-hustel-knodel/">Kaninchenrücken und, hüstel, Knödel</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<input class="jpibfi"  type="hidden"  data-jpibfi-url="http://www.chefhansen.de/2013/02/12/kaninchenrucken-und-hustel-knodel/" /><p>Knödel hat sie sich gewünscht. Das hat man dann davon, wenn man fragt. Teig und ich sind zwar Freunde für´s Leben, aber ich hatte so ein ungutes Gefühl, was die Strapazierfähigkeit dieser Beziehung angeht, wenn man sie kugelweise in siedendes Wasser gibt. Sie löste sich auf. Mehr oder weniger. </p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_2583.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_2583.jpg"  alt="IMG_2583"  class="aligncenter wp-image-2173" /></a></p>
<p><strong>Unten links, das Grünliche&#8230;</strong></p>
<p>Was zuvor geschah: Auf der Suche nach einem Knödelrezept, das meiner kreativen Ader gerecht wird, bin ich in Beef Acht auf Mascarpone-Spinat-Knödel gestoßen. Auf der Fahrt ins Allgäu (<a href="http://www.highfoodality.com/ueberdentellerrand/sieben-gaenge-allgaeu-style/" >Uwe</a> und <a href="http://pimpimella.blogspot.de/2013/02/zebrakochen-teil-2.html" >Melanie</a> berichteten, ich werde nachlegen) habe ich die Knödel dann in Gedanken mehrfach gekocht &#8211; das Rezept hatte ich bereits auswendig gelernt. Die liebe Melanie wünschte sich (merken Sie was?) Brioche, ein <a href="http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2011/02/brioche-nach-jean-philippe-payant.html" >Rezept</a>, das ich im Schlaf beherrsche und wieder erwarten blieb genug übrig, um das Toastbrot aus dem <a href="http://www.beef.de/sites/default/files/upload/pdf/beef_04_2011_knoedel.pdf" >Knödelrezept</a> durch Briochebrösel zu ersetzen. Ich hatte das auf der Rückfahrt durchdacht, so dass eigentlich nichts mehr schief gehen konnte.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/02/brioche-Kopie.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/02/brioche-Kopie.jpg"  alt="brioche Kopie"  class="aligncenter wp-image-2174" /></a></p>
<p><strong>Kleines buttriges Hefeteig-Scheißerchen aus dem Muffinblech. Geht auch. Perfekte Größe.</strong></p>
<p>Fehlte noch die Beilage zum Knödel, der jetzt Mascarpone-Brioche-Spinat-Knödel heißt. Viel Parmesan ist übrigens auch drin. Man mischt  lauter leckere Sachen und am Ende schmeckt&#8217;s: Lecker. Neulich ergoss sich ein Füllhorn weiterer Leckereien über mir, direkt in meine Tiefkühlruhe. Darunter Perlhühner und Kaninchenrücken, für die ich mir schon was ganz besonderes ausgedacht habe, sie Freitag zum Auftauen rauslegte, dann Samstag arbeiten musste (Willst du den lieben Gott zum Lachen bringen: Erzähl ihm von deinen Plänen) und am Abend grade noch Lust genug hatte, den Rücken zu entbeinen, das Fleisch mit San Daniele zu einer Roulade zu wickeln, rundherum anzubraten, einzuschweißen und eine Stunde bei 68 Grad perfekt durchzugaren.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_2590.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_2590.jpg"  alt="IMG_2590"  class="aligncenter wp-image-2172" /></a></p>
<p><strong>Demnächst wieder Bilder von meiner Fake-Beton-Platte. Zuviel <em>Weiß</em>.</strong></p>
<p>Und was macht man mit den <strong>Rückenknochen</strong>, der restlichen <strong>Mascarpone</strong> von den Knödeln und den getrockeneten <strong>Steinpilzen</strong>, die noch im Schrank rumliegen. Der Reihe nach. Steinpilze in etwas Wasser geben. Knochen anrösten, <strong>Schalotte</strong> gewürfelt dazu, anschwitzen, mit dem restlichen <strong>Riesling</strong> der auf der Arbeitsplatte im Weg steht ablöschen und stark einkochen. Durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen. Mascarpone und von der <strong>Demi Glace</strong> rein, die man auf der Suche nach den Brioche nicht in der Kühltruhe gefunden hat. Hält man dann der Pürierstab in den Topf sieht die Sauce schon fast so aus wie auf dem Bild. Die Steinpilze in die Sauce und ein paar Löffel von dem Pilzwasser dazu. Abschmecken (Salz, Melange Blanc, Macis, weißer Balsamessig).</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/02/brioche-2.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2013/02/brioche-2.jpg"  alt="brioche-2"  class="aligncenter wp-image-2175" /></a></p>
<p><strong>Spitzmüller Fotografie.</strong></p>
<p>Bleibt die Frage: Löst die Zubereitung eines schnuckeligen Kaninchens ähnliche Emotionen wie die eines Eichhörnchens aus und darf ich mich auf meinen persönlichen Shitstorm freuen? Die Adresse für freundliche Leserbriefe finden Sie im <a href="http://www.chefhansen.de/impressum/" >Impressum</a>. Oder versuchen Sie´s mit einem Kommentar <img src="http://www.chefhansen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif"  alt=";-)"  class="wp-smiley" /> </p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save"  href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.chefhansen.de%2F2013%2F02%2F12%2Fkaninchenrucken-und-hustel-knodel%2F&amp;title=Kaninchenr%C3%BCcken%20und%2C%20h%C3%BCstel%2C%20Kn%C3%B6del"  id="wpa2a_12" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png"  width="171"  height="16"  alt="Share" /></a></p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/02/12/kaninchenrucken-und-hustel-knodel/">Kaninchenrücken und, hüstel, Knödel</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Zebras im Allgäu</title>
		<link>http://www.chefhansen.de/2013/01/27/zebras-im-allgau/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 20:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich war im Allgäu &#8211; liebe Freunde treffen und kochen. Plötzlich begegnen mir zwei Zebras, Kokos-Brownies naschend an einer eingefrorenen Tränke, mit Helium-Luftballons am Schweif. Da dachte ich mir: Sollen die doch gleich mal die Gewinner von drei Zebra-Messersets ziehen. Seht selbst, was dann geschah: Herzlichen Glückwunsch, liebe Melanie, Irene und Steffi. Ihr werdet noch [...]</p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/01/27/zebras-im-allgau/">Zebras im Allgäu</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<input class="jpibfi"  type="hidden"  data-jpibfi-url="http://www.chefhansen.de/2013/01/27/zebras-im-allgau/" /><p>Ich war im Allgäu &#8211; liebe Freunde treffen und kochen. Plötzlich begegnen mir zwei Zebras, Kokos-Brownies naschend an einer eingefrorenen Tränke, mit Helium-Luftballons am Schweif. Da dachte ich mir: Sollen die doch gleich mal die Gewinner von drei <a href="http://www.chefhansen.de/2012/12/14/kartoffel-toasties/" >Zebra-Messersets</a> ziehen. Seht selbst, was dann geschah:</p>
<p><object width="700"  height="394" ><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/iF-I4oZ_sKk?hl=de_DE&amp;version=3" /></param><param name="allowFullScreen"  value="true" /></param><param name="allowscriptaccess"  value="always" /></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iF-I4oZ_sKk?hl=de_DE&amp;version=3"  type="application/x-shockwave-flash"  width="700"  height="394"  allowscriptaccess="always"  allowfullscreen="true" ></embed></object></p>
<p>Herzlichen Glückwunsch, liebe Melanie, Irene und Steffi. Ihr werdet noch per Mail benachrichtigt und schickt mir bitte eure Adresse!</p>
<p>Mein gaaaaanz besonderer Dank geht an <a href="http://pimpimella.blogspot.de" >Mel</a> und <a href="http://www.highfoodality.com" >Uwe</a>, für das großartige Wochenende, von dem in den nächsten Tagen noch viel zu sehen sein wird &#8211; und an Lisa, Makeup-Artist, mit dem Talent ihrer Mutter ausgestattet &#8211; auch von ihr wird man noch hören!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save"  href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.chefhansen.de%2F2013%2F01%2F27%2Fzebras-im-allgau%2F&amp;title=Zebras%20im%20Allg%C3%A4u"  id="wpa2a_14" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png"  width="171"  height="16"  alt="Share" /></a></p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2013/01/27/zebras-im-allgau/">Zebras im Allgäu</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kartoffel-Toasties</title>
		<link>http://www.chefhansen.de/2012/12/14/kartoffel-toasties/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 06:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bäckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Groovy Food]]></category>
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		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Brötchen]]></category>
		<category><![CDATA[Chutney]]></category>
		<category><![CDATA[Heston Blumenthal]]></category>
		<category><![CDATA[Hollandaise]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffel]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Haben jetzt eigentlich alle zum Thema Foodporn gesprochen? Ach ne, ich hab noch nichts dazu gesagt: Wäre Kochen ein Computerspiel, Kartoffelteige wären mein Endgegner. An und für sich bin ich ja per du mit sämtlichen Arten von Teig. Die kraftvolle Küchenmaschine und meine zartfühlenden, stets gut durchbluteten Hände sind ein Garant für verzückendes Backwerk. Aber [...]</p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2012/12/14/kartoffel-toasties/">Kartoffel-Toasties</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<input class="jpibfi"  type="hidden"  data-jpibfi-url="http://www.chefhansen.de/2012/12/14/kartoffel-toasties/" /><p>Haben jetzt eigentlich alle zum Thema Foodporn gesprochen? Ach ne, ich hab noch nichts dazu gesagt:</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/2012/12/14/kartoffel-toasties/img_2377/"  rel="attachment wp-att-2130" ><img class="aligncenter wp-image-2130"  alt="IMG_2377"  src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/12/IMG_2377.jpg" /></a></p>
<p>Wäre Kochen ein Computerspiel, Kartoffelteige wären mein Endgegner. An und für sich bin ich ja per du mit sämtlichen Arten von Teig. Die kraftvolle Küchenmaschine und meine zartfühlenden, stets gut durchbluteten Hände sind ein Garant für verzückendes Backwerk. Aber sobald Kartoffeln im Spiel sind, seien es Gnocchi, Schupfnudeln oder sogar Brot: Es klebt. Und je zärtlicher und liebevoller es zur Sache geht &#8211; es klebt nur noch mehr. Bis ich mir angewöhnt habe mehr mit Mehl zu arbeiten, statt mehr Mehl einzuarbeiten.</p>
<p>Toasties, oder englische Muffins, wie man sie auch nennt, fand ich schon immer sehr praktisch. Werden in der Pfanne mehr gebraten als gebacken, lassen sich super einfrieren, schmecken aufgetoastet am Leckersten und gehen mit Süßem so gut wie mit Salzigem. Allerdings wurden sie mir mit gewöhnlichem Hefeteig ein bisschen zu langweilig und nachdem ich eine Weile darüber meditiert habe kam ich auf die Idee es mal mit weniger Hefe, einem Weizensauerteig und Kartoffeln im Teig zu probieren. Hat toll funktioniert, ich habe <a href="http://www.chefhansen.de/2012/02/21/samstag-abend-royale/" >Avocado Egg Benedict</a> daraus gemacht und sogar das Rezept aufgeschrieben. Grammgenau auf dem Rücken eines Briefumschlages, der, nachdem er ein paar Wochen in der Küche rumlag verschwand und ebenso natürlich im Bocuse Grundkochbuch wieder aufgetaucht ist, nachdem ich die Kartoffeltoasties aus dem Kopf nachgebaut und das Rezept ein zweites mal auf einen Zettel geschmiert hatte.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/2012/12/14/kartoffel-toasties/img_2225/"  rel="attachment wp-att-2125" ><img class="aligncenter wp-image-2125"  alt="IMG_2225"  src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/12/IMG_2225.jpg" /></a></p>
<p>Man nehme für den <strong>Weizensauerteig 100g Mehl</strong> und <strong>100g Wasser</strong>, eine winzige Ecke <strong>frische Hefe</strong>, mische alles gut durch und stelle es auf Seite. Am Tag darauf kräftig umrühren. Am nächsten Tag wieder <strong>100g Mehl</strong> und <strong>100g Wasser</strong> dazugeben, umrühren. Am nächsten Tag wieder rühren und dann wieder einen Tag später sollte das ganze aussehen wie die Mondoberfläche nach einer ausgiebigen Regenschauer. Wenn alles geklappt hat erinnert der Geruch am ehesten an Bier. Sieht man irgendwo sowas wie Flausch oder haben sich dunkle moodrig riechende Pfützen gebildet: Zurück auf Start. Bei mir klappt das immer sehr gut, liegt aber möglicherweise auch am Anfangs beschworenen positiven Teig-Karma.</p>
<p>&nbsp;</p>
<fieldset class="hrecipe " >
<legend class="fn" >Rezept: Kartoffel-Toasties</legend>
<div class="ingredients" >
<h4 class="ingredients" >Zutaten</h4>
<ul class="ingredients" >
<li class="ingredient" >200g Kartoffeln, mehlig kochend, am Vortag in der Schale gekocht und über Nacht offen im Kühlschrank gelagert.</li>
<li class="ingredient" >200g Milch</li>
<li class="ingredient" >45g Butter</li>
<li class="ingredient" >10g Salz</li>
<li class="ingredient" >1 EL Zucker</li>
<li class="ingredient" >1/4 Würfel frische Hefe</li>
<li class="ingredient" >2 Eier</li>
<li class="ingredient" >400g Weizensauerteig, fertig oder siehe oben</li>
<li class="ingredient" >400g Weizenmehl + mehr zum Arbeiten</li>
<li class="ingredient" >30g Hartweizengries</li>
</ul>
</div>
<div class="instructions" >
<h4 class="instructions" >Anweisungen</h4>
<ol class="instructions" >
<li>Milch auf ca. 40 Grad erwärmen, mit Zucker, Butter und Hefe mischen und warten bis die Hefe Regung zeigt.</li>
<li>Kartoffeln von der Schale befreien und zweimal durch die Kartoffelpresse jagen.</li>
<li>Alle Zutaten bis auf den Hartweizengries mischen und so lange kneten bis ein grade nicht mehr klebriger Teig daraus geworden ist. Gegebenenfalls mehr Mehl zugeben.</li>
<li>Teig ca. 1 Stunde zugedeckt gehen lassen, bis er sich deutlich aufgebläht hat. Nochmals kurz durchkneten und für eine weitere Stunde gehen lassen.</li>
<li>Hartweizengries großzügig auf der Arbeitsfläche verteilen und den Teig darauf gut 1,5cm dick ausrollen, mit einem 10-12cm großen Servierring ausstechen, mit weiterem Hartweizengries bestreuen und in der nicht zu heißen Pfanne durchbacken.</li>
</ol>
</div>
</fieldset>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/2012/12/14/kartoffel-toasties/img_2228/"  rel="attachment wp-att-2126" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/12/IMG_2228.jpg"  alt="IMG_2228"  class="size-halt-center wp-image-2126" /></a></p>
<p>Eine beschichtete Pfanne hilft hier sehr. Meine ist niegelnagelneu und wurde mir freundlicherweise von <a href="http://www.kuhnrikon.ch/ch/de/home.html" >Kuhn Rikon</a> zur Verfügung gestellt. Es handelt sich bei dem guten Stück um eine Pfanne aus der Serie <a href="http://www.kuhnrikon.ch/ch/de/produkte/bratpfannen/edelstahl/silver_star.html#3962befb-dc3c-4b3d-84f9-37b2c36dc905" >Cater Star</a> und ich muss sagen: Ich liebe sie. Sie ist schön schwer, nicht zu schwer, grade so, dass sie sich nicht mehr wie Spielzeug anfühlt und gut und sicher auch unter starker Hitze führen lässt. Der Griff ist lang und hat für mich genau den richtigen Durchmesser. Es macht Spaß mit beiden Händen zuzupacken und das Gargut ordentlich durchzuschwenken. Und so sehr ich mich auch bemüht habe: Mir ist noch nichts angebrannt.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/2012/12/14/kartoffel-toasties/img_2296/"  rel="attachment wp-att-2127" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/12/IMG_2296.jpg"  alt="IMG_2296"  class="aligncenter wp-image-2127" /></a></p>
<p>Wie man ganz oben sieht eignen sich die Toasties auch sehr gut für ein richtiges Egg Benedict, das zwar das Katerfrühstück schlechthin ist, mit Schädel aber schier unmöglich selbst zusammenzubauen ist. Außer man kennt Tricks wie die Blitz-Hollandaise. Die heißt so, weil sie schneller gemacht ist, als man die Zutaten der Päckchen-Hollandaise lesen kann. Ein <strong>Eigelb</strong> wird mit ein paar Spritzern <strong>Zitronensaft</strong>, etwas <strong>Salz</strong>, weißem <strong>Pfeffer</strong> und <strong>Estragon</strong> in einem hohen Gefäss mit dem Pürierstab aufgemixt, während auf dem Herd <strong>80g Butter</strong> klären. Ist die Butter grade so klar einfach bei laufendem Pürierstab zum Eigelb gießen und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Probiert das mal aus. Eier pochiert ihr ja sicher alle längst im Säckchen aus innen gefetteter Klarsichfolie!?</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/2012/12/14/kartoffel-toasties/img_2311/"  rel="attachment wp-att-2128" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/12/IMG_2311.jpg"  alt="IMG_2311"  class="aligncenter wp-image-2128" /></a></p>
<p>Aber auch als Burger-Brötchen drängt sich so ein Kartoffel-Toasty förmlich auf. Wer mal länger als einen Tag krank zuhause lag kennt das erschütternde Fernsehprogramm am Tage. Dank Internet-Videos und Apple TV konnte ich letzte Woche endlich alle Folgen aller Serien, die mein persönlich Kochgott Heston Blumenthal jemals fabriziert hat, genießen. Zum Teil mehrfach. Warum ist Genussfernsehn auf diesem Niveau eigentlich in Deutschland nicht möglich? Andererseits will ich mir aber Knallfrosch Henssler nicht vorstellen, wenn er eine Schokotarte mit Knallbrause fabriziert. Hestons Burger steht ja schon lange auf meiner imaginären Liste und in der Kühltruhe lagen noch einige hochwertige Fleischreste. Ich reiß das mal kurz ab: Ein Drittel des Fleisches wird in 3cm große Würfel geschnitten und ordentlich eingesalzen. Der Rest wird sehr fein gewolft und dann unter die Würfel gemischt und für vier Stunden in den Kühlschrank gestellt. Dabei lösen sich irgendwelche Eiweiße aus dem Fleisch und geben die nötige Bindung für den nächsten Schritt: Alles wird zusammen grob gewolft und die Stränge wie sie aus dem Fleischwolf kommen aufgefangen und zu einer riesigen Wurst in Frischahltefolie gedreht, von der dann für die Burgerpatties Scheiben runtergeschnitten werden. Klingt abenteuerlich, war aber der beste Burger meines Lebens. Außer dem Salz kam am Ende nur ein bisschen schwarzer Pfeffer drüber und beim Braten Sternanis mit in die Pfanne. Drüber Comté, ein Scheibchen Bacon und Ketchup und drunter etwas vom Apfel-Gurken-Chutney, das die <a href="http://www.beef.de/rezepte-aus-beef-sieben-131" >Beef</a>-ler mal für ihren Beef! King erdacht haben. Knaller!</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/2012/12/14/kartoffel-toasties/img_2319/"  rel="attachment wp-att-2129" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/12/IMG_2319.jpg"  alt="IMG_2319"  class="aligncenter wp-image-2129" /></a></p>
<p>Und weil bald Weihnachten ist und als Belohnung, für´s bis hier her lesen und weil man bei <a href="http://www.kuhnrikon.ch/ch/de/home.html" >Kuhn Rikon</a> so nett und großzügig ist, darf ich noch drei coole Zebra-Messersets an euch verschenken. Einfach einen Kommentar hinterlassen, wiiiiieeee gerne ihr so ein Messerset haben wollt. Bei mehr als drei Meldungen entscheidet das Los:</p>
<p><a href="http://www.kuhnrikon.ch/ch/de/produkte/messer/colori_messer/colori1.html#c2106248-bcdc-4071-8ba4-c2733dd9f214" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/12/Kuhn-Rikon_COLORI-SAFARI-Messer_Küchenmesser-Set_Zebra.jpg"  alt="Kuhn Rikon_COLORI SAFARI Messer_Küchenmesser-Set_Zebra"  width="700"  height="700"  class="aligncenter size-full wp-image-2148" /></a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save"  href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.chefhansen.de%2F2012%2F12%2F14%2Fkartoffel-toasties%2F&amp;title=Kartoffel-Toasties"  id="wpa2a_16" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png"  width="171"  height="16"  alt="Share" /></a></p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2012/12/14/kartoffel-toasties/">Kartoffel-Toasties</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kardamomkuchen mit ganzen Birnen</title>
		<link>http://www.chefhansen.de/2012/11/28/kardamomkuchen-mit-ganzen-birnen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 06:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bäckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Birnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kardamom]]></category>
		<category><![CDATA[Sirup]]></category>
		<category><![CDATA[Weiße Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Richtig gelesen! Ich hab mal wieder einen Kuchen gebacken &#8211; ein Blick auf das Bild im Kochbuch Winter. Home Made hat gereicht und es war um mich geschehen. Kardamom mag ich schon seit jeher gerne in meinen Zimtschnecken, aber als ich dann im Rezept noch die Zauberwörter Sirup kochen, eine Flasche Wein und Weiße Schokolade [...]</p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2012/11/28/kardamomkuchen-mit-ganzen-birnen/">Kardamomkuchen mit ganzen Birnen</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<input class="jpibfi"  type="hidden"  data-jpibfi-url="http://www.chefhansen.de/2012/11/28/kardamomkuchen-mit-ganzen-birnen/" /><p>Richtig gelesen! Ich hab mal wieder einen Kuchen gebacken &#8211; ein Blick auf das Bild im Kochbuch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3832194606/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3832194606&#038;linkCode=as2&#038;tag=pairblogging-21" >Winter. Home Made</a><img border="0"  src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=pairblogging-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3832194606"  width="1"  height="1"  alt=""  style="border:none !important; margin:0px !important;" /> hat gereicht und es war um mich geschehen. Kardamom mag ich schon seit jeher gerne in meinen <a href="http://www.chefhansen.de/2011/01/27/kanelbullar-schwedische-zimtschnecken/" >Zimtschnecken</a>, aber als ich dann im Rezept noch die Zauberwörter <em>Sirup kochen</em>, <em>eine Flasche Wein</em> und <em>Weiße Schokolade</em> gelesen habe, wäre der Backofen fast schon von alleine angesprungen. So lecker hat es im Haus noch nie geduftet, verkochender Wein, Kuchenduft aus dem Ofen und über allem schwebt der Kardamom. Himmlich.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_2266.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_2266.jpg"  alt=""  title="IMG_2266"  class="aligncenter wp-image-2098" /></a></p>
<p><strong><del datetime="2012-11-28T06:30:58+00:00" >Drei</del> Vier Birnen (Conference)</strong> werden geschält, der Stil bleibt dran. Zunächst mal brauchen wir einen Sud, dafür: <strong>1 Flasche Weißwein</strong>, ich hatte einen halbtrockenenen Riesling, <strong>500ml Wasser</strong>, <strong>250g Rohrohrzucker</strong>, <strong>4 Gewürznelken</strong>, <strong>3 Sternanis</strong>, <strong>8 Kardamomkapseln</strong> und <strong>2 Zimtstangen</strong> in einen Topf geben und kurz aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Birnen dann für <strong>30 Minuten</strong> darin pochieren. Birnen rausnehmen, abkühlen lassen und den Sirup auf die Hälfte <strong>einkochen</strong>. Der Sirup für sich ist schon den Kuchen wert &#8211; mit dem richtigen Wein bekommt er eine perfekte Säure, prickelt angenehm am Gaumen, anstatt einfach nur zu kleben.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_2271.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_2271.jpg"  alt=""  title="IMG_2271"  class="aligncenter wp-image-2099" /></a></p>
<p>Den Ofen auf <strong>170 Grad</strong> vorheizen. <strong>200g Butter</strong> und <strong>200g Zucker</strong> schaumig schlagen, nach und nach <strong>4 Eier</strong> unterschlagen. <strong>200g Mehl</strong>, <strong>2 TL Backpulver</strong> und <strong>1 EL Kardamompulver</strong> mit einer <strong>Prise Salz</strong> mischen und ebenfalls unterrühren. Eine Backform mit 1,5L Inhalt fetten, mit Backpapier auskleiden und den Teig einfüllen. Drei Birnen in den Teig drücken und für <strong>50 Minuten</strong> backen. Mit der übrigen Birne die Wartezeit verkürzen. Ich denke der Kuchen verträgt auch eine ganze Stunden, braucht aber auf jeden Fall länger als die im Original angegebenen 40 Minuten.</p>
<p>Den Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen, 100g Weiße Schokolade schmelzen und den Kuchen damit verzieren. Aufschneiden und vor´m Verzehr mit Sirup tränken.</p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_2287.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_2287.jpg"  alt=""  title="IMG_2287"  class="aligncenter wp-image-2101" /></a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save"  href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.chefhansen.de%2F2012%2F11%2F28%2Fkardamomkuchen-mit-ganzen-birnen%2F&amp;title=Kardamomkuchen%20mit%20ganzen%20Birnen"  id="wpa2a_18" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png"  width="171"  height="16"  alt="Share" /></a></p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2012/11/28/kardamomkuchen-mit-ganzen-birnen/">Kardamomkuchen mit ganzen Birnen</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Geschmort</title>
		<link>http://www.chefhansen.de/2012/11/22/geschmort/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 05:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Groovy Food]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Neulich war ich als Schaukoch engagiert. Das war ein bisschen wie Bloggen nur irgendwie echter. Ich habe dabei so mehr oder weniger öffentlich &#8211; Menschen haben Eintritt bezahlt! &#8211; Hähnchenleber angebraten, mit einer Portweinreduktion (aus Portwein, Orangensaft und Zimt) abgelöscht und den zuschauenden Gästen auf kleinen Tellerchen innen rosa, außen süß-herzhaft bemantelte Leckereien serviert. Die [...]</p><p>The post <a href="http://www.chefhansen.de/2012/11/22/geschmort/">Geschmort</a> appeared first on <a href="http://www.chefhansen.de">Chef Hansen</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<input class="jpibfi"  type="hidden"  data-jpibfi-url="http://www.chefhansen.de/2012/11/22/geschmort/" /><p>Neulich war ich als Schaukoch engagiert. Das war ein bisschen wie Bloggen nur irgendwie echter. Ich habe dabei so mehr oder weniger öffentlich &#8211; <em>Menschen haben Eintritt bezahlt!</em> &#8211; Hähnchenleber angebraten, mit einer Portweinreduktion (aus Portwein, Orangensaft und Zimt) abgelöscht und den zuschauenden Gästen auf kleinen Tellerchen innen rosa, außen süß-herzhaft bemantelte Leckereien serviert. Die Gäste haben dann freudig Kommentare abgegeben, ich hab zwischendurch von ganzen Hähnchen, Hähnchenteilen, Hähnchen zerteilen, Innerein, fruchtigem Pfeffer und flockigem Salz erzählt und ganz oft haben sie sich dann wieder angestellt und wieder kommentiert. Das war cool. Und interessant. Menschen erzählen unheimlich gerne vom Essen und mir schwant, dass Innereien einen besonderen Zugang zum Thema liefern, da die meisten Gäste von Früher, vom Essen bei Eltern und Großeltern, aber auch von Arme-Leute-Essen erzählten, womit ich jetzt mal ganz holprig den Bogen in Richtung Soulfood spanne.</p>
<p>Erinnerungen an Rinderfilet fehlen in meiner Kindheitserinnerung komplett. Keine Ahnung, wer das damals aß. Ganz präsent sind allerdings Erinnerungen an riesige Fleischstücke &#8211; <em>wie einem im Rückblick alles so groß vorkommt&#8230;</em> &#8211; die von elektrischen Küchenmessern auf Bierdeckeldicke zerteilt werden. Diese Geräte hatten ihren ganz eigenen Sound. Brrrraaaaaaat. Brrrraaaaaaaat. Braaaatttt. Nächste Scheibe Braten. Dazu das Saucenkännchen, Kartoffelberge &#8211; <em>nächstes mal koch ich weniger</em> &#8211; und das unvermeidliche Erbsen-Möhren-Gemüse. Und so war das nicht nur Zuhause, auch bei der Oma, die das allerdings in ihrem Holzofen schmiedete (während die andere Oma schon auf Ceran kochte). In offenem Feuer und gußeisernen Türen liegt ein besonderer Zauber und ich vermute in der fallenden Temperatur eines solchen Ofens auch das Geheimnis eines guten Bratens entdeckt zu haben. Am Anfang wird auf der glühenden Platte angebraten, mit irgendwelchem Fusel &#8211; <em>die Regel mit dem Wein zu kochen, den man auch trinkt, gab es noch nicht</em> &#8211; abgelöscht und dann solange geschmort, bis mit der Restwärme grade noch so die Sauce fertig gekocht werden kann. Bei der Holzofen-Oma übrigens immer mit Pilze drin! Champignons aus dem Glas, die wir ihr immer palettenweise vom Aldi mitbringen mussten&#8230;</p>
<p>Soulfood definiert sich für die Einen als DIE Küche des amerikanischen Südens, in dem Sklaven unter ärmlichen Bedingungen versucht haben das Beste aus dem Wenigen zu machen, was ihnen zur Verfügung stand. Ich seh das allgemeiner. Auch meine Großeltern haben das erlebt. Armut, Hunger, Flucht, Gefangenschaft, später Wohlstand und schließlich ein gewisser Überfluß, dem sich unsere Generation langsam bewusst wird und über die Einschränkung auf regionale und saisonale Lebensmittel sowie den Verzicht auf sogenannte Edelteile den Weg zurück zu unserer Art von Soulfood findet: Das Beste aus dem machen, was wir uns zur Verfügung stellen wollen. Wir haben die Wahl.</p>
<p><strong>Ochsenschwanz mit Trockenobst</strong></p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_1966.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_1966.jpg"  alt=""  title="IMG_1966"  class="aligncenter wp-image-2081" /></a></p>
<p>Und da so ein Gericht keine Haute Cuisine ist, braucht´s dafür auch keine ausgefeilten, grammgenauen Rezepte. Vom <strong>Ochsenschwanz</strong> hatte ich so ungefähr <strong>1,5 Kilo</strong>. Der geringste Anteil davon ist Fleisch, aber trotzdem muss sich die Nahrungsmittelindustrie erst noch sowas geniales wie den Ochsenschwanz ausdenken. Fleisch, mit den eingebauten Geschmacksgeber Knochen und jeder Menge Bindegewebe, das sich mit dem langen, langsamen Kochen auflöst und die Sauce wie von alleine bindet. Das Fleisch wurde von mir mit <strong>Raz el Hanout</strong> gewürzt, gesalzen und im knallheißen Bräter rundherum angebraten, dann kurz beiseite gelegt um <strong>Wurzelgemüse</strong> (volumenmäßig ungefähr der Fleischmenge entsprechend) und einen großen EL <strong>Tomatenmark</strong> anzubraten. Abgelöscht wird mit <strong>Rotwein</strong>, den man mal weitergeschenkt bekommen hat. Dieser wird um etwa die <strong>Hälfte reduziert</strong>, dann das Fleisch wieder dazugegeben, mit <strong>Wasser</strong> (und wer hat) Rinds-, Kalbs-, oder auch Geflügel<strong>-Fond</strong> aufgefüllt. Das Fleisch sollte knapp bedeckt sein. Einige <strong>Pfefferkörner, Lorbeerblatt,  Wacholder, Nelken</strong>, worauf man Lust hat &#8211; <em>einfach mal an der Gewürzdose schnuppern</em> &#8211; und &#8211; <em>Deckel drauf</em> &#8211; im Ofen bei um die <strong>120 Grad 3 Stunden</strong> geschmort. Wer will kann auch länger, bei etwas weniger Temperatur. <strong>30 Minuten vor Ende</strong> der Garzeit einen Strauß <strong>Kräuter</strong> dazugeben und bei der Auswahl dieser genauso verfahren wie bei der Auswahl der Gewürze. Dann nimmt man das Fleisch beiseite, lässt es abkühlen und widmet sich derweil der Sauce, in dem man erstmal den Topfinhalt in ein Sieb gießt (und die Sauce natürlich auffängt) und einreduziert. Der Ochsenschwanzsauce habe ich dann <strong>getrocknete Steinpilze, Datteln, Pflaumen und Ingwer</strong> zugefügt. Das führt natürlich zu ordentlicher Süße, die man aber mit etwas <strong>gutem Essig</strong> lässig im Zaum halten kann. Während die Sauce reduziert, das Fleisch <strong>vom Knochen</strong> ziehen und in der Sauce wieder <strong>aufwärmen</strong>.</p>
<p>Dazu gab´s gestampften <strong>Brokkoli</strong> mit Frischkäse und <strong>Pinienkernen</strong>. Ganz ok, aber muss man nicht haben.</p>
<p><strong>Rinderbraten</strong></p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_2006.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_2006.jpg"  alt=""  title="IMG_2006"  class="aligncenter wp-image-2082" /></a></p>
<p>Beim Rinderbraten verfahre ich genauso wie beim Ochsenschwanz, nur hier gab´s weder Raz el Hanout, noch Trockenobst in der Sauce. Mehr so klassisch. Auch gibt´s hier kein Fleisch vom Knochen zu pulen, abkühlen darf es trotzdem, solange die Sauce reduziert um es dann in dieser, in Tranchen, wieder aufzuwärmen. Es hat sich herausgestellt, dass ich es so am liebsten mag! Eigentlich hätte ich gerne Hochrippe geschmort, hatte die gute Metzgersfrau aber keine dabei. Allerdings scheine ich mich mit der Frage und der anschließenden Diskussion für eine Tüte <strong>Suppenknochen</strong> qualifiziert zu haben, die die Gute mir zum Braten schenkte <img src="http://www.chefhansen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif"  alt=":-)"  class="wp-smiley" />  Deshalb hab ich auf den Fond verzichtet und statt dessen die Knochen mitgeschmort, was sowieso immer erlaubt ist.</p>
<p>Außerdem kamen hier endlich <a href="http://bushcooks-kitchen.blogspot.de/" >Bushis</a> <a href="http://bushcooks-kitchen.blogspot.de/2012/10/essigzwetschgen-langweiliger-titel.html" >Essig-Zwetschgen</a> zum Einsatz. Langweiliger Titel, genialer Geschmack. Außerdem verfeinerten Reste des Suds die Sauce. Was hab ich ein Glück die Gute zu kennen, hat sie mir das Rezept doch selbstlos, schon lange bevor es bei ihr erschienen ist, zum nachkochen überlassen.</p>
<p>Dazu gab´s <strong>Kürbispüree</strong> &#8211; im Ofen garen, mit Butter stampfen und Melange Blanc abgeschmecken, sautierten <strong>Rosenkohl</strong> &#8211; in Salzbutter mit Puderzucker und Muskat, und schließlich <strong>Petersilienwurzel-Chips</strong> &#8211; in Wasser einweichen, in etwas Öl schwenken und wenn der Kürbis gar ist im heißen Ofen bei Umluft &#8220;trocknen&#8221;. </p>
<p><strong>Geschmorter Nierenzapfen</strong></p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_2012.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_2012.jpg"  alt=""  title="IMG_2012"  class="aligncenter wp-image-2083" /></a></p>
<p>Mein geliebter <strong>Nierenzapfen</strong> &#8211; ihr seht das letzte Stück, das noch in meiner Kühltruhe lag. Auch der lässt sich toll schmoren, am Besten wie der Rinderbraten.</p>
<p>Als Beilage wieder <strong>Kürbispüree</strong> &#8211; <em>wir nutzen was wir haben</em> &#8211; und <strong>Apfel-Blutwurst-Taler</strong>, für die ich jeweile das Kerngehäuse aus einer <strong>Apfelscheibe</strong> ausgestochen habe und ein ebenso ausgestochenes Stück <strong>Blutwurst</strong> darin versenkt habe. Das Ganze von beiden Seite vorsichtig anbraten. Geht immer!</p>
<p>Hinterher braucht´s dann immer öfter noch ein Schnäpschen &#8211; dazu empfehle ich einen Drink, der so nebenbei beim Foodpairing rausgefallen ist:</p>
<p><strong>Zwetschge &#8211; Bourbon &#8211; Zitronenmelisse</strong></p>
<p><a href="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_2050.jpg" ><img src="http://www.chefhansen.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_2050.jpg"  alt=""  title="IMG_2050"  class="size-500-center wp-image-2084" /></a></p>
<p>4-6 <strong>Zwetschgen</strong>, je nach Größe, <strong>entkernen</strong> und mit 1 EL <strong>Zuckersirup</strong> und 6 Blättern <strong>Zitronenmelisse</strong> zerstampfen (muddeln sagen die feinen Herren, aber lassen wir das), durch ein feines Sieb in ein schmuckes Glas <strong>passieren</strong>, mit <strong>Crushed Ice</strong> und Bourbon auffüllen und einem Zweig Zitronenmelisse <strong>garnieren</strong>.</p>
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