Kekse, Kekse, überall Kekse. Wie sagt sie so schön – Anregung zur Speichelproduktion… Seit Tagen läuft es schon bei mir. Die Super Chunkies hat mir die Frau Hansen letzten Freitag gebacken, allerdings brav ohne Cranberries, denn Obst mag ich nicht so in meinen Keksen. Und so hatte ich schließlich auch das Verlangen, mal wieder was Süßes in den Backofen zu schieben.
Mein Gutster, der Oli, war vor zwei Jahren mal nach Göteborg ausgeliehen und hat mir damit das Tor in den Norden geöffnet. Zweimal hab ich ihn besucht und mich in die Stadt, die Leute und das Land verliebt. Das zweitschönste Ereignis des letzten Jahres war unser Segeltrip vor Göteborg, aber dazu vielleicht ein andermal mehr, in einem Fischbeitrag – heute geht´s um Hefegebäck. Eine unheimlich wichtige Tradition für die Schweden ist die Fika, sozusagen die Kaffeepause. Und in Göteborg gibt es viele Cafes. Wir waren glaub ich in fünf verschiedenen und die waren alle um Welten besser als die Cafes die man z.B. in Stuttgart so kennt (wobei es hier natürlich auch Ausnahmen gibt). Mit Vorliebe gegessen wird zur Fika der sogenannte Bullar, ein Kaffeestückchen und eben sehr beliebt sind die Kanelbullar – Zimtschnecken, die man zuhause wie folgt zubereiten kann:
| 75 g Butter 250 ml Milch 25 g frische Hefe 75 Zucker 1/2 TL Kardamom 500 g Weizenmehl 40 g Butter 1 Ei |
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Dazu schmeckt am Besten ein lecker Capuccino – die Schweden trinken ihren Kaffee unvorstellbar stark, eigentlich sogar mir zu stark. In meinen Capuccino lass ich aber trotzdem am liebsten nen doppelten Espresso
Leider ist die gute Graef schon wieder in der Werkstatt, aber so schlecht ist der Espresso aus der Aldi-Maschine auch nicht.
Mehr Fotos vom Entstehungsprozess gibt im Flickr-Album.


Was ist denn das Kötbullar nach dieser Übersetzung für eine Schnecke?
Also, da läuft der Speichel jetzt auch ganz schön, ich mag doch Hefeteig so gerne und dann noch mit Zimt… supi! Und zur schwedischen Kaffeepause: Ein Schelm, wer an horizontale Begebenheiten denkt, aber ich habe erstmal schon ganz schön blöd geschaut, als mein schwedischer Studienkollege damals zu mir gesagt hat: “Komm, wir machen mal Fika!”
@AT: Kött steht für Fleisch (wer hätte das gedacht…) und Bullar sind Brötchen, aber ich lass mir das grade nochmal ausführlich von meinem schwedischen Kollegen (der mit dem Segelboot) erklären. Wobei so eine Hackschnecke natürlich auch ein Eyecatcher auf jedem Buffet wäre. Oder eine Hefeschnecke mit Hackfüllung…
@Christina: Wer weiß, diese Schweden haben ja schon einen eigenen Humor
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Uuups, Danke für den Hinweis… Jetzt solltest du dich benachrichtigen lassen können.
hey, und sogar ein Abo ohne Kommentar, wie toll ist das denn?
Gezz muss ich mal zum Claus und ihn das gleiche fragen, der hat die Funktion nämlich auch nicht.
Das richtige für einen nebeligen Sonntag und somit wird es sie heute bei uns zum Kaffee geben. Wann frierst du sie ein? Nach dem Rollen und vor dem Backen oder die fertig gebackenen Schnecken? Und wie taust du sie dann auf?
Danke für die Info, fast-fertig-Schnecken aus dem Tiefkühler stell ich mir nämlich optimal für überraschende Gäste vor.
Die schmecken auch toll auf einer winzigen schwedischen Insel, an der man grade mit einem Segelboot angelegt hat
Bisher habe ich sie immer nach dem Backen, nach dem sie abgekühlt waren eingefroren und dann einfach kurz in der Mikrowelle aufgetaut. Ich werde bei Gelegenheit aber auch mal versuchen sie nicht ganz fertig zu backen, dann einzufrieren und sie dann später im Ofen aufzutauen und fertig zu backen – aber ich vermute keinen großen Unterschied.